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Strompreisentwicklung in Deutschland

Die aktuelle Strompreisentwicklung für 2022 deutet auf einen erneuten Anstieg hin. Nachdem das durchschnittliche Preisniveau bis zum Frühjahr 2020 stabil war, zeichnete sich ab dem Sommer 2021 eine teilweise massive Preiserhöhung ab.

Die Gründe für den Anstieg sind sehr unterschiedlich. Zunächst einmal hat der Beginn der Corona-Pandemie zu sinkenden Börsenstrompreisen geführt. Die meisten Verbraucher haben davon jedoch nichts gemerkt. Ganz im Gegenteil, mit der Einführung der CO2-Steuer im Januar 2021 haben sich die Strompreise in Deutschland noch erhöht. Die Absenkung der EEG-Umlage von 6,756 Cent pro kWh in 2020 auf 6,5 pro kWh in 2021 konnte den weiteren Anstieg der Strompreise auch nicht verhindern. Zudem hat der wirtschaftliche Aufschwung in Folge der Corona-Pandemie im Sommer 2021 wieder einen starken Anstieg der Börsenstrompreise ausgelöst.

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Unsicherheit am Energiemarkt – Preise steigen 2022 weiter!

Die Unsicherheit am Energiemarkt lässt die Strompreise auch im Jahr 2022 weiter steigen. Damit setzt sich die Entwicklung fort, die wir bereits seit vielen Jahren in Deutschland erleben. Als wenn die Corona-Pandemie nicht schon schlimm genug ist, bringt der Ukraine-Krieg noch größere Unsicherheit an den Märkten mit sich. Grund dafür ist ein mögliches Embargo russischer Energieträger durch die europäische Union.

Entwicklung des Strompreises bis 2021

Die Strompreisentwicklung der letzten 10 Jahre kennt nur einen Weg: den Weg nach oben. Dabei gibt es viele Faktoren, die den Preis beeinflussen. So war und ist der Strommix ein entscheidendes Kriterium für die Kosten, die auf Sie als Verbraucher zukommen. Obwohl es paradox klingt, zahlen Sie häufig noch immer einen höheren Preis, wenn Sie auf die ökologische Gewinnung von Energie Wert legen. Das liegt daran, dass die Investitionen in erneuerbare Energie wie z. B. Wind- und Sonnenenergie noch lange nicht abgeschlossen sind.

Der Ausbau von Windkraft und Solarenenergie ist teuer und die Wartungskosten sind hoch. Die Kosten werden auf den Stromverbraucher umgelegt. Hinzu kommt der von vielen als übereilt bewertete Atomausstieg, der für das Jahr 2022 geplant war. Dieser Schritt war im Jahre 2011 die Antwort auf die Reaktorkatastrophe in Fukushima. So gab es große Investitionen in erneuerbare Energien. Kunden, die privat Strom produzieren und in das öffentliche Netz einspeisen, bekommen hingegen eine sogenannte Einspeisevergütung. Diese wird wiederum durch die EEG-Umlage finanziert, die sich seit ihrer Einführung nahezu verdoppelt hat.

Strompreisentwicklung von 2006 bis 2021

Anhand der Grafik ist eindeutig zu erkennen, dass der Anteil an Steuern & Umlagen zunimmt und den Strompreis in die Höhe treibt. Seit dem Jahr 2000 ist der Abgaben-Anteil gemessen am Gesamtanteil um ganze 16 % gestiegen, wobei die Kosten für Beschaffung und Netzentgelte trotz eines Rückgangs am Gesamtanteil ebenfalls gestiegen sind. Wesentliche Kostentreiber in der Strompreisentwicklung sind Steuern, Abgaben und Umlagen, die hierzulande zu den höchsten der Welt gehören und im Jahr 2021 einen neuen Rekord erreichten.

Die Netzentgelte stiegen in 2020 in einzelnen Regionen sogar um über 10%, so dass es hier einen maßgeblichen Einfluss mit der Preisentwicklung für 2020 gab. Noch nie war Strom so teuer wie heute, da hilft es auch nicht, dass die EEG-Umlage im Jahr 2022 erneut sinken soll.

Fragen und Antworten zur Strompreisentwicklung

  • Wer ist von der schlechten Entwicklung der Strompreise betroffen?
  • Wann sinken die Preise und was kann ich gegen hohe Preise tun?
  • Wie ist die Entwicklung der EEG-Umlage?
  • Welchen Einfluss hat die CO2-Steuer auf die Strompreisentwicklung?
  • Wie wird sich der Strompreis im Jahr 2022 laut Prognose entwickeln?
  • Wie ist die Strompreis-Prognose für das Jahr 2030?

Die Kosten für Energie wirksam reduzieren

Als Kunde haben Sie keinen Einfluss auf den Strompreis. Sie können sich nur auf dem Markt informieren und reagieren, indem Sie regelmäßig den Anbieter wechseln. Schließen Sie Verträge nur für kurze Laufzeiten von bis zu einem Jahr ab, um auf Veränderungen in der Preisgestaltung des Anbieters schnell reagieren zu können. Kündigen Sie den Vertrag mit Ihrem Grundversorger. Sie fallen automatisch in die Grundversorgung, wenn Sie keinen alternativen Anbieter haben. In nahezu allen deutschen Regionen ist die Grundversorgung deutlich teurer als die Angebote freier Anbieter auf dem Markt.

Sie haben die Möglichkeit, die Strompreise online einfach und schnell zu vergleichen. Alle Anbieter Ihrer Region werden angezeigt und Sie können mit wenigen Klicks die Konditionen vergleichen. Entscheiden Sie sich für das günstigste Angebot und profitieren Sie außerdem von Bonuszahlungen, die Sie oftmals als Neukunden erhalten. So können Sie der Strompreisentwicklung in Deutschland aktiv entgegenwirken.

  • Anbieter regelmäßig online vergleichen und wechseln
  • Von die Grundversorgung in die Privatversorgung wechseln
  • Strompreisentwicklung aktiv entgegenwirken

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