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Strompreiserhöhung in 2021

Die Strompreise steigen und steigen und erreichten im Jahr 2020 einen neuen Rekordwert in Deutschland, der sich auch 2021 fortsetzen wird. Dabei ist der Strompreis und die damit verbundene Strompreiserhöhung u. a. vom Netzbetreiber sowie von staatlichen Abgaben und Umlagen abhängig. Zu den wesentlichen Kostenfaktoren und Preisbestandteilen gehören daher:

  • Die Zulieferung des Stroms an den Haushalt (Belieferungskosten).
  • Die Nutzung des Stromnetzes (Netzgebühren).
  • Abgaben und Umlagen (EEG-Umlage/ Ökosteuer und Mehrwertsteuer)

In den Jahren 2018 und 2019 gab es in Deutschland abermals eine Erhöhung der Strompreise. Die Strompreiserhöhung schwankt jedoch von Anbieter zu Anbieter und ist von Region zu Region unterschiedlich. Je nachdem, wie viele Kosten auf Sie als Verbraucher umgelagert werden können, sollten Sie stets mit einer Erhöhung der Strompreise durch Ihren Anbieter rechnen. Dabei stehen die Daten für 2020/2021 bereits fest:

  • 450 Strom- und Grundversorger erhöhten zum 01. Januar 2020 die Preise.
  • Der Strompreis stieg 2020 um durchschnittlich 5,74% und die EEG-Umlage um 5 %.
  • 2021 sinkt die Höhe der EEG-Umlage auf 6,5 Cent pro kWh ab, um den rasanten Strompreisanstieg zu stoppen.
  • Zum Jahreswechsel 2020/2021 haben 10% der Grundversorger Preiserhöhungen angekündigt.

Mit einem Anbieterwechsel können Sie der Strompreiserhöhung durch höhere Netzgebühren und dem Anstieg der EEG-Umlage entgegenwirken. In 2019 lag der durchschnittliche kWh-Preis bei 0,31 Euro. Für 2020 wird erstmal ein Preis von über 0,32 Euro pro kWh prognostiziert.

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Wie muss eine Strompreiserhöhung mitgeteilt werden?

Die Preiserhöhung muss Ihnen stets schriftlich mitgeteilt werden und ist nicht ohne Ankündigung möglich. Die Mitteilung kann sowohl online in Ihrem Kundenbereich als auch schriftlich auf dem Postweg erfolgen. Damit die Preisanhebung wirksam ist, muss Ihr Anbieter Sie auf Ihr Sonderkündigungsrecht hinweisen. Da die Versorger Sie ungern über Preiserhöhungen informieren und unbedingt als Kunden halten möchten, wird die Preissteigerung nicht immer transparent formuliert. Erhalten Sie ein Schreiben mit einer aktuellen Strompreiszusammensetzung, sollten Sie achtsam sein. Dies ist als Anzeichen für eine Preisanhebung zu werten.

Was kann ich bei einer Preiserhöhung in 2021 tun?

Haben Sie einen Stromvertrag mit Preisgarantie abschlossen, kann Ihr Anbieter für die Dauer der Preisgarantie die Preise und monatlichen Abschläge nicht erhöhen. Im speziellen Fall hat der ehemalige Stromanbieter BEV Energie im Dezember 2018 seine Strompreise trotz Preisgarantie erhöht. Gegen ein solches Vorgehen können Sie sich rechtlich wehren. Unterstützung erhalten Sie dabei unter anderem von den örtlichen Verbraucherzentralen. Ist Ihre Preisgarantie abgelaufen, haben Sie jederzeit das Recht Ihren Tarif zu wechseln oder zu kündigen. Beachten Sie jedoch Ihre Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen.

  • keine Strompreiserhöhung bei laufender Preisgarantie
  • Kündigung und Wechsel bei Preiserhöhung möglich

Recht auf Sonderkündigung

Bei einer Strompreiserhöhung haben Sie das Recht auf Sonderkündigung. Sie können Ihren Vertrag unabhängig von der Vertragslaufzeit sofort kündigen. Dieses Recht haben Sie auch dann, wenn Ihr Strompreis aufgrund einer höherer Steuer oder EEG-Umlage steigt. Ziehen Sie lediglich um, haben Sie hingegen kein automatisches Recht auf Sonderkündigung. Dies gilt nur, wenn Sie Ihr aktueller Stromversorger an Ihrer neuen Anschrift nicht versorgen kann. Entsprechende Musterbriefe und Vorlagen zur Sonderkündigung finden Sie online.

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