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Zählpunkt

Der Zählpunkt bezeichnet die Stelle im Verteilernetz von Strom, Fernwärme, Erdgas oder auch von Trinkwasser, an der die Versorgungsleistung bezogen und gezählt wird. Dieser Zählpunkt ist bei Haushalten dort, wo sich der Zähler selbst befindet, also üblicherweise im Sicherungskasten. Es gibt auch einen virtuellen Zählpunkt, der meist in Firmen oder Wohnanlagen zum Einsatz kommt. Dabei hat jeder Vertrag eine eigene Messstelle, aber der Verbrauch wird beim virtuellen Punkt zusammengefasst. Der Zählpunkt ist umgangssprachlich auch einfach als Zähler bekannt. Die Energiewirtschaft hat dabei jedem dieser Punkte, an dem die Versorgungsleistungen gemessen werden, eine Zahlpunktbezeichnung zugeordnet. So ist jeder Zählpunkt eindeutig zu identifizieren und wir erhalten Aufschluss darüber, wo sich der Zähler befindet und wer diesen betreibt. Der Code hat insgesamt 33 Zeichen und besteht aus Buchstaben und Zahlen.

Die ersten beiden Stellen zeigen den Ländercode. Für Deutschland wäre das DE, für Österreich AT. Die nächsten sechs Stellen geben verschlüsselt den zuständigen Netzbetreiber wieder, während die Stellen 11 bis 13 die Postleitzahl angeben. Die nachstehenden 20 Stellen ergeben die eigentliche Zählpunktnummer. Die Zählpunktnummern verwaltet der jeweilige Netzbetreiber selbst. Diese sind meist gut sichtbar am Zähler angebracht. Nur wenn diese Zählpunktbezeichnung vorhanden ist, darf der Energielieferant über den Zählpunkt den Energieverbrauch messen und in weiterer Folge dem Kunden in Rechnung stellen.

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