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Ferraris-Zähler

Unter einem Ferraris-Zähler, umgangssprachlich auch Stromzähler genannt, verstehen wir ein elektromechanisches Messgerät für elektrische Energie. Er zeigt die konsumierte, in seltenen Fällen auch die eingespeiste, elektrische Energie bei ein- und mehrstufigen Spannungen im Niederspannungsnetz an. Der Ferraris-Zähler besteht aus einem Asynchronmotor, dem sogenannten Ferrarisläufer, und einem mechanischen Laufwerk. Der Ferrarisläufer hat die Form einer kreisförmigen Aluminiumscheibe. Der Ferraris-Zähler funktioniert nach dem Induktionsprinzip. Hierbei wird der Ein- oder Mehrphasenwechselstrom sowie die Netzspannung und in den Asynchronmotor induziert, wobei ein magnetisches Drehfeld entsteht. Dieses erzeugt durch Wirbelströme ein Drehmoment.

Die Scheibe läuft in einer aus Dauermagneteten bestehenden Wirbelstrombremse, welche ein Bremsmoment erzeugt. Sie hat dadurch eine Geschwindigkeit, welche proportional zur elektrischen Wirkleistung ist. Folglich ist auch die Zählung des Ferraris-Zählers proportional zur verbrauchten, elektrischen Energie. Auf der Anzeige des Ferraris-Zählers können wir die bezogene Energie in Kilowattstunden(kWh) ablesen. Um die Genauigkeit der Ablesung bei jedem der Abrechnung dienendem Gerät zu garantieren, müssen alle Stromzähler in Deutschland mit einer Eichmarke nach dem Eichgesetz versehen sein. Nach einer Frist von 16 Jahren sind beim Ferraris-Zähler die Geräte auzutauschen oder einer neuen Eichprüfung zu unterziehen. Hierbei ist festgelegt, dass die Fehlergrenze, also die Höhe möglicher Abweichungen, bei 2% liegt. Heutzutage ersetzen wir elektromechanische Ferraris-Zähler oft durch elektronische Energiezähler.

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