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Doppeltarifzähler

Ein Doppeltarifzähler, auch Zweitarifzähler genannt, bezeichnet einen Zähler, der sowohl Hoch- als auch Niedrigtarif dokumentiert. Er verfügt über zwei Zählwerke, die zeitabhängig einen hohen und einen niedrigen Tarif aufzeichnen, so dass die Kilowattstunden korrekt abgerechnet werden können. Ein Doppeltarifzähler findet vor allem von Besitzern von Wärmepumpen und Nachtstromheizungen (Nachtspeicheröfen) Verwendung, da diese einen Hoch- und Niedrigtarif nutzen.

Tagsüber gilt der oft teure Hochtarif, nachts der billigere Niedrigtarif. Der jeweilige Netzbetreiber gibt dabei die konkrete Uhrzeit der jeweiligen Tarife vor (z.B. Hochtarif: 6:00- 21:00, Niedrigtarif: 21:00- 6:00). Der Doppeltarifzähler lohnt sich daher nur für Kunden, die gerade in den Nachtstunden (lt. Bsp.: 21:00-6:00) einen hohen Stromverbrauch haben. Sie können dann vom günstigeren Nachttarif profitieren. Für Kunden, die tagsüber einen höheren Stromverbrauch haben, rentiert sich der Doppeltarifzähler also nicht. Die Umschaltung von Zähler 1 auf Zähler 2 ist programmiert und ist nicht manuell vorzunehmen. Allerdings sind die Anschaffungskosten und Gebühren für einen Zweitarifzähler meist höher als für einen Eintarifzähler. Die wenigen Netzbetreiber, die Zweitarifzähler anbieten, begründen dies durch den doppelten Aufwand beim Ablesen der Zählerstände. Heutzutage ersetzen wir den Doppeltarifzähler häufig durch intelligentere Zählersysteme (Smart Grid). Diese machen kein manuelles Ablesen des Zählerstands notwendig, da sie den Stromverbrauch in einem automatisierten Verfahren direkt an den Netzbetreiber senden.

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