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Umfrage: Das denken die Deutschen über den Kohle-Ausstieg

25.06.2015

Foto Umfrage zum Kohle-AusstiegDeutschland hat sich sehr hohe Ziele beim Klimaschutz gestellt. Ein wichtiger Eckpfeiler ist die erhebliche Reduktion der CO2-Emission im Stromsektor. Um dies zu erreichen, ist eine schrittweise Abkehr von der Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke notwendig. Das Unterfangen ist heikel, hat aber den Rückhalt der Bevölkerung, oder? Eine neue Umfrage gibt Aufschluss darüber, was die Deutschen vom Kohle-Ausstieg halten.

Berlin/Dresden – Im Lobby-Streit um die geplante Strafabgabe für alte Kohle-Kraftwerke haben die Bürger laut Umfrage eine recht klare Meinung. 59 Prozent sind aktuell der Ansicht, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach den Klimaschutz-Versprechen vom G7-Gipfel in Elmau jetzt einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle-Stromerzeugung bis zum Jahr 2040 einleiten sollte. Dagegen sprechen sich 37 Prozent aus, wie eine am Dienstag (23. Juni) veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Umweltschützer von Greenpeace ergab.

Mehrheit der Politiker für Kohle-Ausstieg

In Ostdeutschland hält jeder Zweite nichts von einem Kohle-Ausstieg. Das ist kein Wunder, weil dort große Braunkohle-Reviere sind. Interessant: 52 Prozent der Unionsanhänger wollen langfristig raus aus der Kohle. In Berlin jedoch will die Union den Plan von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vereiteln, sehr alte Kohle-Meiler mit hohem Kohlendioxid-Ausstoß mit einer neuen Abgabe zu belasten, umso die gefährdeten deutschen Klimaschutzziele bis 2020 einzuhalten. Bei den SPD-Sympathisanten sind laut Umfrage 59 Prozent für den stufenweisen Abschied von der Kohle, bei den Grünen sind es 83 Prozent und bei den Linken 70 Prozent.

Kohle-Ausstieg hängt an Merkel

Greenpeace-Experte Tobias Riedl meinte, Merkel müsse bei der Kohle-Abgabe Farbe bekennen: «Wenn die Kanzlerin sich beim G7-Gipfel als Klimaschützerin aufspielt, in der nationalen Energiepolitik aber weiter die Interessen der Kohlelobby schützt, macht sie sich zunehmend unglaubwürdig.»

Experte: Braunkohleverstromung kein Hindernis für Klimaziele

Derweil versichert ein Experte, dass die Braunkohleverstromung im Osten kein Hemmnis für Deutschlands langfristige Ziele zur Reduzierung der CO2-Emission ist. In einer am Sonntag (21. Juni) veröffentlichten Studie kommt der Berliner Ökonomie-Professor Georg Erdmann zu dem Ergebnis, dass die Kraftwerke des Lausitzer und Mitteldeutschen Reviers ihren Kohlendioxidausstoß bis 2050 planmäßig um 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Das geschehe aber nicht linear. So gebe es nach dem ersten kräftigen Rückgang am Anfang derzeit eine Plateau-Phase mit nur leicht sinkenden Emissionen. Ab 2030 erwartet der Energieexperte wieder eine Beschleunigung.

Text: dpa/pvg
Bild: dpa

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