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Erneuerbare Energien: Sind sie bald führende Stromquelle?

17.06.2015

Die Frage, ob endlich die Zeitenwende in der Energiewirtschaft kommt, ist schwer zu beantworten. Dass sie aber zumindest möglich ist, versichert die Internationale Energieagentur. Sie prophezeit, dass Erneuerbare Energien die fossilen Brennstoffe bald in ihrer Bedeutung ablösen werden. Dafür müssen die Staaten aber ihre Versprechungen wahrmachen. Welche Maßnahmen entscheidend sein sollen, erläutert PREISVERGLEICH.de.

London – Wind, Sonne und Wasserkraft können einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge schon in 15 Jahren weltweit Kohle und Öl als wichtigste Energiequellen bei der Stromerzeugung ablösen. Wenn die Staaten bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Paris Ernst machen, könne beim Ausstoß von Treibhausgasen zudem bereits 2020 der Scheitelpunkt erreicht sein, heißt es im neuen Klimabericht der Energieagentur, der am Montag (15. Juni) in London vorgestellt wurde. Die Einrichtung mit Sitz in Paris berät 29 große Länder, darunter Deutschland und die USA, in Energiefragen.

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch

«Die Zeit drängt», sagte IEA-Generalsekretärin Maria von der Hoeven. Der Energiesektor produziere doppelt so viel Treibhausgas wie alle anderen Energieverbraucher zusammen. «Jedes Abkommen, das in Paris erzielt wird, muss sich auf den Energiesektor konzentrieren», sagte IEA-Chefökonom Fatih Birol. «2030 können 60 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren kommen und ein Viertel des globalen Energiebedarfs aus sauberen Quellen gedeckt werden», betonte er.

Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßte die Einschätzung der IEA. «Wir sind an der Schwelle zu einer neuen Energie-Ära und die IEA weiß das», sagte Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser. «Kohle wird bald Geschichte sein und das Öl wird ihr folgen.» Birol erklärte, die weltweiten Emissionen hätten 2014 erstmals nicht zugenommen, obwohl die Weltwirtschaft um drei Prozent gewachsen sei. «Das ist ein gutes Zeichen.»

Weltweiter Rückzug aus Kohle, Öl und Gas

Die G7-Länder hatten im bayerischen Elmau beschlossen, im Laufe des Jahrhunderts komplett aus fossilen Energieträgern auszusteigen. Bereits zuvor hatten sich mehrere Großinvestoren aus Geldanlagen in Firmen zurückgezogen, die vor allem auf fossile Energieträger setzen. Dazu gehört auch der norwegische Pensionsfonds, einer der größten Geldanleger weltweit, der die norwegischen Steuereinnahmen aus der Ölgewinnung verwaltet.

China hatte 2014 erstmals den Ausstoß von Treibhausgasen bei der Kohleverstromung nicht mehr gesteigert; in den ersten vier Monaten 2015 ist laut Greenpeace sogar ein Rückgang zu erkennen.

Staaten müssen auf Erneuerbare Energien setzen

Die Energieagentur erklärte, um die Ziele zu erreichen, müssten dringend Energieeffizienz in der Industrie verbessert, alte Kohlekraftwerke abgeschaltet und die Subventionen für Verbraucher fossiler Energieträger abgeschafft werden. Die Investitionen in Erneuerbare Energien bei der Stromgewinnung müssten bis 2030 von 270 Milliarden Dollar auf 400 Milliarden Dollar hochgefahren werden.

Text: dpa/pvg

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