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Smart Meter: Verbraucherschützer schimpfen über Einbauzwang

21.04.2015

Foto Smart Meter EinbauzwangSmart Meter: Kaum ein Thema wird in der Strombranche derzeit so kontrovers diskutiert wie die intelligenten Stromzähler. Fehlplanung, hohe Kosten und Einbauzwang sind nur einige der problematischen Punkte. Wegen eines Eckpunktepapiers zur Einführung der Smart Meter kassierte die Bundesregierung nun harsche Kritik von Verbraucherschützern.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) macht Front gegen die Einbaupflicht für Smart Meter. Zum wiederholten Mal kritisierten die Verbraucherschützer, dass die intelligenten Stromzähler mehr Kosten als Nutzen verursachen. Anlass für die neuerliche Kritik sind die „Eckpunkte für ein Verordnungspaket ‘Intelligente Netze’“. Dieses Eckpunktepapier hatte das Bundeswirtschaftsministerium im Februar vorgelegt. Es sieht vor, dass in allen Haushalten mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6000 kWh Smart Meter eingebaut werden müssen. Alle anderen Haushalte sollen die intelligenten Stromzähler später erhalten.

vzbv fordert Nachbesserungen

In einer Mitteilung bezieht der vzbv Stellung zu den Plänen der Bundesregierung, Smart Meter per Zwang einzubauen. Wie Marion Jungbluth, Leitung Team Energie und Mobilität des vzbv, erklärte, bedeute die „intelligente Infrastruktur“ für die meisten Verbraucher mehr Kosten als Nutzen. Eine solche Modernisierungsoffensive sollte nicht „per Zwang und auf Kosten der Verbraucher“ durchgesetzt werden. Der vzbv setzt vielmehr auf den freiwilligen Einbau der intelligenten Stromzähler. Zudem fordern die Verbraucherschützer Nachbesserungen am Eckpunktepapier, und zwar besonders in diesen Punkten:

– Datenschutz und Datensicherheit
– Fragen der Finanzierung
– zeitliche Organisation der Einführung
– Anschlussnehmerrechte
– Veröffentlichungspflichten der Rollout-Pläne von Verteilnetzbetreibern.

Planungschaos ohne Ende

Smart Meter sollen Verbrauchern helfen, Strom günstig einzukaufen. Obwohl es derzeit noch keinen gesetzlichen Rahmen gibt, wurden in Deutschland bereits zahlreiche Smart Meter eingebaut. Die Hersteller haben dabei aufgrund fehlender gesetzlicher Vorgaben einfach drauflos gebaut. Wie Spiegel Online auf Nachfrage vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) erfuhr, wurden bereits 400.000 bis 500.000 intelligente Stromzähler in deutschen Haushalten installiert. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur erfüllt ein Großteil dieser Geräte gar nicht die Anforderungen der Bundesregierung. So können beispielsweise viele der bereits verbauten Smart Meter nicht mit jedem Stromversorger kommunizieren. Die Idee eines intelligenten Stromnetzes lässt sich so nicht verwirklichen. Besonders ärgerlich: Die Kosten für die Geräte belaufen sich Schätzungen zufolge auf etwa 50 Millionen Euro im Jahr. Diese Kosten werden über die Netzentgelte auf alle Verbraucher umgelegt.

Ratgeber zu Smart Metering:

 

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