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Radioaktivität

Die Radioaktivität ist ein unerwünschtes Abfallprodukt, das bei der Energiegewinnung in einem Atomkraftwerk unweigerlich aufgrund des Produktionsprozesses - der Kernspaltung - entsteht. Radioaktivität ist schädlich für Pflanzen, Tiere und Menschen und wird deshalb innerhalb des Kraftwerksblocks abgeschirmt. Im Gegensatz zum CO2, das durch Pflanzen und deren Photosynthese abgebaut werden kann, klingen manche Teile der radioaktiven Strahlung erst nach Jahrtausenden wieder ab. Die lange Halbwertszeit verhindert die langfristige Nutzung der Kernenergie. Die Atomenergie war in den Augen vieler Menschen insbesondere in den 60er und 70er Jahren eine unerschöpfliche, günstige Stromquelle. Das Problem der Radioaktivität schien beherrschbar, da der Reaktorkern durch einen dicken Mantel aus Stahl und Beton umgeben ist. Allerdings gibt es bei der Radioaktivität noch einen weiteren Unterschied zu den Reststoffen, die beispielsweise bei der Kohleverbrennung entstehen. Die ausgebrannten Brennelemente sondern auch nach dem Ende der Verwendungsdauer im Kernkraftwerk eine hohe Dosis Radioaktivität ab.

Diese Strahlung kann nur mit Geiger-Zählern gemessen werden und ist ansonsten unsichtbar und geruchslos. Damit setzt Atommüll und die darin liegende Radioaktivität auch für die Freisetzung einer gewissen Urangst bei den Menschen. Für die Stromkonzerne bleibt die Atomenergie trotz der entstehenden Radioaktivität und der Endlagerkosten eine der günstigsten und sichersten Energiequellen. Während des Normalbetriebs tritt praktisch keine Radioaktivität aus, denn die Wärme wird für die Erhitzung eines getrennten Wasserkreislaufes zum Betrieb der Dampfturbinen genutzt.

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