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Atomkraftwerke in Europa - Aktive & inaktive AKWs im Überblick

In Deutschland war der Schock nach der Katastrophe von Fukushima 2011 in Japan groß. Die Bundesregierung widerrief den bereits widerrufenen Ausstieg aus der Atomkraft und novellierte das deutsche Atomgesetz derart um, dass es nicht nur die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz vor ihren Gefahren regelt, sondern auch den Rahmen zum Atomausstieg. In vielen europäischen Nachbarländern sieht die Situation anders aus. Hier wird an der Technologie festgehalten. Gefahren wie technische Pannen im Reaktor werden als minimal eingeschätzt und die Kosten für den Atommülltransport und dessen Endlagerung werden kleingerechnet. Schlussendlich herrscht der Glaube, dass es nur mittels Atomenergie möglich ist, die Staaten preiswert und ohne CO2-Emissionen mit Strom zu versorgen.

Übersicht AKW in Europa
AKW in Betrieb oder stillgelegt:
In Betrieb
  • Armenien
  • Metzamor
  • Belgien
  • Doel
  • Tihange
  • Bulgarien
  • Kozloduy
  • Finnland
  • Loviisa
  • Olkiluoto
  • Frankreich
  • Belleville
  • Bugey
  • Cattenom
  • Chinon
  • Chooz
  • Civaux
  • Cruas Meysse
  • Dampierre
  • Fessenheim
  • Flamanville
  • Golfech
  • Gravelines
  • Le Blayais
  • Marcoule
  • Nogent
  • Paluel
  • Penly
  • Phenix
  • Saint Alban
  • St Laurent
  • Tricastin
  • Niederlande
  • Borssele
  • Rumänien
  • Cernavoda
  • Schweden
  • Ringhals
  • Forsmark
  • Oskarshamn
  • Schweiz
  • Beznau
  • Gösgen
  • Leibstadt
  • Mühleberg
  • Slowakei
  • Bohunice
  • Mochovce
  • Slowenien
  • Krsko
  • Spanien
  • Almaraz
  • Ascó
  • Cofrentes
  • Santa Maria de Garoña
  • Trillo
  • Vandellós
  • Tschechien
  • Dukovany
  • Temelin
  • UK
  • Dungeness
  • Hartlepool
  • Heyshamm
  • Hinkley Point
  • Hunterston
  • Sizewell
  • Torness
  • Wylfa
  • Ukraine
  • Khmelnitski
  • Rovno
  • South Ukraine
  • Zaporozhe
  • Ungarn
  • Paks
Stillgelegt
  • Belgien
  • BR3-PWR
  • Bulgarien
  • Belene
  • Frankreich
  • Monts d’Arree (Brennilis)
  • Super-Phenix 1
  • Italien
  • Alto Lazio
  • Caorso
  • Garigliano
  • Latina
  • Trino Vercellese
  • Niederlande
  • Dodewaard
  • Österreich
  • Zwentendorf
  • Polen
  • Zarnowiec
  • Schweden
  • Agesta
  • Barsebäckt
  • Schweiz
  • Lucens
  • Spanien
  • Jose Cabrera, Zorita
  • Lemoniz
  • Valdecaballeros
  • UK
  • AKW Berkeley
  • Bradwell
  • Calder Hall
  • Chapelcross
  • Dounreay
  • Oldbury
  • Trawsfynydd
  • Windscale
  • Winfrith
  • Ukraine
  • Chernobyl

Wichtige Atomkraft-Befürworter in Europa

Großbritannien

In Großbritannien sind acht Kernkraftwerke mit insgesamt 16 Reaktorblöcken in Betrieb. Sie setzen auf die sogenannte „Advanced Gas-cooled Reactor-Technologie, die in Großbritannien entwickelt wurde. Dabei wird Kohlendioxid als Kühlmittel verwendet. Die Brennstäbe bestehen nicht aus Uranmetall, sondern aus Urandioxid. Das erste Kernkraftwerk mit dieser Technologie ging 1976 in Hunterston in Betrieb. Das zuletzt in Großbritannien gebaute Kernkraftwerk stammt aus dem Jahr 1985. Es bestehen Pläne, im Jahr 2023 in der englischen Grafschaft Somerset ein neues Atomkraftwerk zu errichten. Die Bevölkerung im Vereinigten Königreich ist zu zwei Dritteln für Atomkraft.

Frankreich

78 Prozent der französischen Energie stammen aus Atomkraftwerken. Damit ist der Anteil an Atomenergie im Energiemix Frankreichs der höchste weltweit. Die Zustimmung der Bevölkerung zur Atomenergie ist ungebrochen hoch, auch wenn die Atomkraftgegner vermehrt Zulauf erhalten. Wichtigstes Argument für den französischen Staat, an der Kernkraft festzuhalten, ist der Energieexport. So exportierte das Land im Jahr 2011 56 Milliarden kWh Strom ins Ausland. Hauptabnehmer sind Italien, Schweiz, die Niederlande sowie Belgien, Großbritannien und auch Deutschland.

Weitere Pro-AKW-Länder in Europa

Auch in Finnland, Schweden, Tschechien, Polen, der Slowakei, der Türkei und Bulgarien hält man an der Kernkraft fest und plant in den nächsten Jahren den Neubau von Atomkraftwerken.

Wichtige Atomkraft-Gegner in Europa

Italien und Österreich

Weder in Österreich noch in Italien sind derzeit Kernkraftwerke in Betrieb. Österreich beschloss dies in einem Referendum. Italien stieg nach der Katastrophe von Tschernobyl aus dieser Technologie aus, auch wenn Silvio Berlusconi versuchte, wieder neue Atomkraftwerke bauen zu lassen. So sprach sich die klare Mehrheit der Italiener gegen die Atomkraft aus und ließen die Pläne der Regierung scheitern.

Deutschland

Hier ist der Atomausstieg zum Ende des Jahres 2022 beschlossene Sache. Die großen AKW-Betreiber verklagen die Regierung deswegen auf zweistellige Milliardenbeträge.

Die Unentschlossenen in Europa

Spanien und Schweiz

Eigentlich hatte Spanien den Atomausstieg zum Jahr 2020 beschlossen. Doch die wirtschaftliche Lage zwang die Regierung zu Beginn des Jahres 2014 zu einem Kurswechsel. Nun wird offensiv über eine Laufzeitverlängerung nachgedacht. Bis zu 60 Jahre sind im Gespräch.

In der Schweiz gehen voraussichtlich die letzten AKWs aufgrund ihres Alters im Jahr 2034 vom Netz. Allerdings können die Schweizer per Volksabstimmung durchaus den Bau neuer Kernkraftwerke beschließen.

Bedeutung der europäischen Atomkraft für Deutschland

Gerade Frankreich ist ein großer Exporteur von Kernenergie, die auch in deutsche Stromnetze gelangt. Selbst wenn also in Deutschland keine Atomkraft mehr produziert wird, so wird sie bei Bedarf aus anderen Ländern zugekauft. Meist geschieht dies in den Wintermonaten, wenn der Stromverbrauch ansteigt. Damit fließt also in einem deutschen Haushalt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach dem Jahr 2022 anteilig Atomstrom aus der Steckdose. Jedoch werden neue Energiespeichersysteme regenerative Energien immer preiswerter und allzeit verfügbar machen, sodass wohl langfristig der Atomstrom in Deutschland der Vergangenheit angehören wird.

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