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Atommüll: Wie sicher sind unsere Lagerstätten?

27.07.2016

 Foto Das Kernkraftwerk GrafenrheinfeldDer Atomausstieg schreitet kontinuierlich voran. Noch sind aber viele Atomkraftwerke in Betrieb und produzieren jede Menge Atommüll. Die Frage ist: Wohin mit dem radioaktiven Abfall? Umweltschützer fordern jetzt ein neues Genehmigungsverfahren für temporäre Lagerstätten, weil einige nicht ausreichend geschützt seien.

Günzburg – Wegen der nach wie vor ungeklärten Endlagerfrage verlangt der Bund Naturschutz in Bayern (BN) ein komplett neues Genehmigungsverfahren für die Zwischenlager an den drei Atomstandorten im Freistaat. Die Lager für die Castoren bei den Kernkraftwerken seien weder gegen Flugzeugstürze noch Terrorangriffe ausreichend geschützt, sagte BN-Energiereferent Herbert Barthel in der vergangenen Woche in Günzburg. Obwohl die drei Lager nur bis zum Jahr 2046 genehmigt seien, würden sie wohl noch „ein Jahrhundert oder möglicherweise noch länger“ in Betrieb bleiben.

Endlager-Suche werde sich noch Jahrzehnte hinziehen

Erst vor wenigen Wochen hatte die Endlagerkommission des Bundestages einen Bericht vorgelegt, wie es mit der Suche für ein Atomzwischenlager weiter gehen soll. Der BN sieht die Vorstellung der Bundesregierung, dass bis Mitte des Jahrhunderts ein Lager zur Verfügung steht, als völlig unrealistisch an. Es werde mehrere Generationen länger dauern. Zwischenlager für die verbrauchten Brennstäbe gibt es im schwäbischen Gundremmingen, bei den niederbayerischen Isar-Meilern in der Nähe Landshuts und im unterfränkischen Grafenrheinfeld.

Auch beim AKW-Abriss entsteht Atommüll

Laut Barthel ist auch noch ungeklärt, was mit dem sonstigen radioaktiven Müll passiert, der beim bevorstehenden Abriss der Atomkraftwerke anfällt. Pro Reaktor würden Tausende Tonnen schwach und mittelstark radioaktiver Abfall zu lagern sein. Dafür gebe es ebenfalls kein Endlager und vor Ort ebenso keine geeigneten Lagerstätten.

Kritik an den Abrissplänen in Grafenrheinfeld

Der Landkreis Schweinfurt sieht die Pläne zum Abriss des vor einem Jahr stillgelegten Atomkraftwerks Grafenrheinfeld als mangelhaft an. Wie aus einer im Kreistag vorgelegten Stellungnahme hervorgeht, kritisiert die Kreisbehörde insbesondere die „Allgemeinplätze“ im Antrag des Eon-Konzerns. Diese ließen den Schluss zu, dass der Kernkraftwerksbetreiber „sich bei der Rückbaumaßnahme alle Optionen offen lassen will (…) bzw. die genauen Verfahren selbst noch nicht einzuschätzen vermag“, heißt es in dem Papier.

„Die Unterlagen erscheinen, gemessen an Umfang, Zeitdauer, Schwierigkeit und finanzieller Dimension als sehr knapp“, findet das Landratsamt. Der eigentliche Eon-Antrag hat nach Angaben des Landratsamtes sieben Seiten, dazu wurde ein Sicherheitsbericht (145 Seiten) und eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung (113 Seiten) vorgelegt.

Interessantes zu Atomkraftwerken und Atommüll gibt es im folgenden Video:

Quelle: YouTube/LeschsWelt

Text: dpa/lby/pvg
Bild: dpa

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