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Ökostrom: Lohnt sich ein Wasserkraftwerk für zuhause?

11.03.2015

(Foto) Strom aus Wasserkraft für SelbstnutzerIm Zuge steigender Strompreise tendieren immer mehr Verbraucher dazu, ihren eigenen Strom zu produzieren. Ob mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach oder der Kleinwindanlage im Garten – die Möglichkeiten zur Selbstversorgung mit Strom sind vielfältig. Auch Kleinwasserkraftwerke erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Doch lohnt sich eine solche Anschaffung?

Letztlich ist ein Kleinwasserkraftwerk nichts anderes als – wie der Name eben sagt – ein Wasserkraftwerk in klein. Somit ist auch die Funktionsweise dieselbe: Die Energie des fließenden Wassers sorgt für die Drehbewegung einer Turbine, welche an einen Generator gekoppelt wird. Aus der Bewegungsenergie erzeugt dieser sodann elektrische Energie, also Strom. In Abhängigkeit von der durchfließenden Wassermenge sowie vom Gefälle können mit dem Kleinwasserkraftwerk unterschiedliche Mengen an Strom produziert werden. Als ungefährer Richtwert gilt: Um eine Kilowattstunde Strom zu erzeugen, müssten etwa 400.000 Liter Wasser aus einer Höhe von einem Meter fallen. Der Vorteil eines Kleinwasserkraftwerkes gegenüber einer Solar- oder Kleinwindanlage liegt auf der Hand: Das eigene kleine Wasserwerk liefert unabhängig vom Wetter vierundzwanzig Stunden am Tag Strom. Demgegenüber steht die Anschaffung und folglich die Frage, ob sich dieses Unterfangen überhaupt lohnt.

Es fehlt an geeigneten Standorten

Über die Höhe der Anschaffungskosten für solch ein Kleinwasserkraftwerk lässt sich pauschal keine Aussage treffen, da diese je nach Größe und Umfang des Projekts sowie natürlichen und örtlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich ausfallen können. Jedoch haben diese Wasserwerke in der Regel eine recht lange Lebens- und Nutzungsdauer, sodass sich die vergleichsweise hohen Kosten für die Anschaffung mit der Zeit amortisieren. Ein weitaus größeres Problem scheint hierbei wohl eher, dass die Standorte, an welchen die Installation eines solchen Projekts möglich wären, sehr rar gesät sind. Zumeist stehen dafür lediglich öffentliche Gewässer zur Verfügung, für deren Nutzung die Kommunen zuständig sind. Darüber hinaus bedarf die Errichtung eines eigenen Wasserwerks einer Genehmigung, welche erst erteilt wird, sobald die Umweltverträglichkeit des Kleinkraftwerks überprüft wurde.

Geeignet nur für Selbstnutzer

Ein Kleinwasserkraftwerk lohnt sich nur dann, wenn der erzeugte Strom auch selbst verbraucht wird. Speisen Anlagenbesitzer den Strom ins öffentliche Netz ein, hat dies für sie kaum einen spürbaren Effekt. Folglich lohnt sich das eigene Wasserwerk nur für Hausbesitzer, die auf ihrem Grundstück über ein fließendes Gewässer verfügen und die den produzierten Strom auch tatsächlich nur zum Eigenverbrauch nutzen. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sollte dagegen prüfen, ob ein Mini-Windrad für zuhause in Frage kommt. Auch damit können sich Stromkunden unabhängiger von Energieversorgern und den Schwankungen bei den Strompreisen machen.

Mehr zum Thema verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/DW (Deutsch)

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