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Niederspannungsnetz

Das Niederspannungsnetz ist jener Teil des Stromnetzes, mit dem wir die elektrische Energie an die Endverbraucher transportieren. Niederspannungsleitungen werden als Erdkabel und als Freileitungen auf Holzmasten oder über Dachständer geführt. Die Freileitungen können als blanke Leitung oder als isolierte Freileitung ausgeführt sein. Im Vergleich zu Mittel- oder Hochspannungsnetzen ist ein Niederspannungsnetz mit einer Ausdehnung von einigen 100 Metern bis zu wenigen Kilometern räumlich relativ begrenzt. Gespeist werden Niederspannungsnetze von regionalen Transformatorstationen aus dem Mittelspannungsnetz, die die Spannung des Stroms auf die bei uns üblichen 230 oder 400 Volt bringen. Zur Versorgung größerer Industriebetriebe oder von Elektromotoren für den Antrieb von Hochleistungspumpen in Kraftwerken erzeugen wir auch höhere Spannungen von bis zu 690 Volt.

Die Überschussleistung kleiner privater Photovoltaikanlagen ist ebenfalls in das lokale Niederspannungsnetz einspeisbar. Ausgehend von der Hauptverteilung können wir Niederspannungsnetze in Kabelstränge unterteilen. Diese versorgen die einzelnen Häuser in der Umgebung mithilfe von Erd- oder Freileitungen. Die Verkabelung zum Verteiler des Endverbrauchers selbst erfolgt in den meisten Fällen mit Hilfe einer Sterntopologie und manchmal als Ring. Von diesem Verteiler wiederum ausgehend, werden beispielsweise Steckdosen, meist wieder als Sternverkabelung, angebunden. Niederspannungsnetze eignen sich nicht nur zur Übertragung von elektrischer Energie. Steuer- und vor allem Datensignale sind auch als Powerline bekannt und sind auf höheren Frequenzen über diesem Weg zu übertragen.

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