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Hochspannungsnetz

Der Begriff Hochspannungsnetz stammt aus der Elektrotechnik. Dort sind Spannungen, die größer als 1.000 Volt sind, als Hochspannung angegeben. In einem Stromnetz verwenden wir den Begriff allerdings nur in Verbindung mit Stromleitungen. Diese stehen unter Wechselstrom und laufen in der Regel mit einer Spannung von 60.000-150.000 Volt im Betrieb.

Stromleitungen dienen dem Transport von elektrischer Energie. Während das Höchstspannungsnetz einzelne Regionen versorgt, dient das Hochspannungsnetz dazu, um die Energie zu den Verteilerstationen zu bringen. Für beide Netze verwenden wir hauptsächlich Oberlandleitungen, da diese günstiger sind und Übertragungsverluste minimieren. Daher bezeichnen wir das Hochspannungsnetz auch als Verteiler-Stromnetz. Von hier aus werden dann die Orte, Stadtteile oder die Industrie versorgt, aber auch Stadtwerke oder regionale Stromversorger gehören zu den Abnehmern. Vom Hoch- bzw. Mittelspannungsnetz werden anschließend im Niederspannungsnetz die kleineren Abnehmer wie einzelne Haushalte mit Energie versorgt. Hierfür finden meist unterirdische Stromnetze Verwendung.

Verbinden wir Stromnetze mit unterschiedlichen Spannungen, kommen Transformatoren zum Einsatz. Transformatoren dienen dem Erhöhen oder Verringern von Wechselspannungen und trennen die Stromkreise galvanisch voneinander. So nutzen wir diese Anlagen, um beispielsweise die Spannung vom Hochspannungsnetz auf das Mittelspannungsnetz, welches 30.000 Volt benötigt, zu verringern. Die Betreiber des Hochspannungsnetzes sind aufgrund der hohen Investitionskosten internationale Energiekonzerne, wie Vattenfall oder E.ON.

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