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Unsichere AKWs: Auch aus Frankreich droht uns Atom-Gefahr

07.03.2016

Foto Sind die AKWs in Frankreich ein Risiko für uns?Nicht nur Belgien hat große Probleme mit seinen Atomkraftwerken. Kritische Hinweise zur Sicherheit von AKWs gibt es auch in Bezug auf Frankreich. Im Blickpunkt dort: Cattenom und Fessenheim. Die Grünen verlangen deshalb einen europaweiten Atomausstieg.

Mainz – In den Nachbarregionen Frankreichs wächst die Sorge über die Sicherheit in grenznahen Atomkraftwerken. Der Landrat von Trier-Saarburg, Günther Schartz (CDU), schrieb deswegen an den Vorsitzenden des Informationsgremiums (CLI) zum AKW Cattenom, Patrick Weiten, einen Brief und forderte am Freitag (4. März) eine umgehende Reaktion der französischen Atomaufsicht.

Grüne verlangen europaweiten Atomausstieg

Schartz, der auch stellvertretender CDU-Landesvorsitzender ist, schickte Weiten ein Gutachten der Grünen-Bundestagsfraktion zu Cattenom und bat um eine Bewertung in der nächsten CLI-Sitzung am 24. April. Der Landrat gehört dieser Kommission ebenfalls an. Auch die Landesregierung in Mainz müsse auf allen Ebenen die Diskussion suchen, forderte Schartz.

Die Grünen in Rheinland-Pfalz erneuerten am Freitag ihre Forderung nach einem europaweiten Ausstieg aus der Atomkraft. „Die Atom-Gefahr ist vor unserer eigenen Haustür und die Aufsichtsbehörden wollten sie vertuschen“, erklärte Energieministerin Eveline Lemke. „Es reicht eben nicht, die Kernkraftwerke in Deutschland abschalten zu wollen, wenn die französischen und belgischen Pannenmeiler einen Zwischenfall nach dem anderen haben.“

Atom-Gefahr aus Frankreich

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ und des WDR war ein Zwischenfall im elsässischen Atomwerk Fessenheim vom April 2014 gravierender gewesen als bislang bekannt. Die französische Atomaufsicht ASN hat demnach den Vorfall vor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) heruntergespielt. Ein Wassereinbruch hatte damals die Elektrik beschädigt und zur Abschaltung eines Reaktors geführt. Ein Krisenstab entschied vorsichtshalber, den Reaktor durch Einleitung von Bor ins Kühlwasser notfallmäßig herunterzufahren.

Fessenheim-Aus noch 2016

Nach der neuen Kritik aus Deutschland hat die französische Ministerin Emmanuelle Cosse bekräftigt, dass das Atomkraftwerk Fessenheim noch in diesem Jahr geschlossen werde. Damit widersprach die ehemalige Chefin der französischen Grünen am Sonntag (6. März) allerdings früheren Aussagen von Präsident François Hollande und Umweltministerin Ségolène Royal. Fessenheim ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs.

Hintergrundinformationen zum Thema gibt es im folgenden Video:

Quelle: YouTube/N24 netzreporterin – Antje Lorenz

Text: dpa/lrs/pvg
Bild: dpa

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