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Führungswechsel bei RWE: Neuer Chef für alte AG

08.02.2016

Foto Nicht mehr allein an der Spitze: RWE-Vorstandschef TeriumIst dies die Trendwende für RWE? Vorstandschef Peter Terium gibt nun einen Teil der Macht beim Essener Energieriesen ab. Die neue Spitze kommt aus den eigenen Reihen: Der bisherige Vize Rolf Martin Schmitz soll die Führung des Mutterkonzerns übernehmen. Schmitz gilt als Mann der alten Schule, der mit besten Kontakten ausgestattet ist. Chef von zwei Dritteln der Beschäftigten bleibt allerdings Terium.

Essen – Beim taumelnden Energieriesen RWE muss Vorstandschef Peter Terium die Macht teilen. Neuer Lenker des Mutterkonzerns soll sein Vize Rolf Martin Schmitz werden. Der bisherige Vorsitzende behält aber die Verantwortung für zwei Drittel der Beschäftigten, hieß es am Freitag (5. Februar) in Unternehmenskreisen nach entsprechenden Presseberichten. RWE brechen seit Jahren die Gewinne weg – und Terium wurde vor allem von den einflussreichen kommunalen Aktionären in den vergangenen Monaten immer heftiger kritisiert.

RWE strukturiert sich neu

Wenn der Aufsichtsrat zustimmt, wird der Niederländer Anfang April bei der Umstrukturierung des Konzerns die Zukunftsgesellschaft für erneuerbare Energien, Vertrieb und Netze („NewCo“) übernehmen, hieß es. Terium würde damit in der mit Abstand größten RWE-Tochter weiter zwei Drittel der 60.000 Mitarbeiter führen und zugleich diejenigen Teile des Konzerns mit den besten Aussichten in einer revolutionär verwandelten Energiewelt.

Die „alte“ RWE AG mit den Kohlekraftwerken, dem Braunkohletagebau und der Abwicklung der Atomkraft soll der bisherige RWE-Vize Schmitz übernehmen – ein glänzend vernetzter Rheinländer, dem viele Anteilseigner die Umsetzung eines schrittweisen und für RWE möglichst günstigen Ausstiegs aus der Braunkohle eher zutrauen als Terium. Formell würde Schmitz mit dem Wechsel neuer RWE-Gesamtchef – die „NewCo“ ist nach den bisherigen Planungen eine Tochter der RWE AG.

Kein Platz für Neuhaus

Eigentlich wollte Terium die alte und die neue Gesellschaft in Personalunion leiten. Seit Monaten hatte es deshalb hinter den Kulissen schon kräftig geknirscht. Denn bisher war Arndt Neuhaus Chef der RWE AG – ein mit 49 Jahren relativ junger und sehr erfolgreicher Spitzenmanager, der von vielen als Teriums Kronprinz gehandelt wurde. Dass in dem Zukunftsszenario für ihn kein Platz mehr sein sollte, wollte Neuhaus nicht akzeptieren. Ende Januar ging er überraschend.

Das führte zu heftiger Kritik der kommunalen Aktionäre. Terium wurden persönliche Motive vorgeworfen, die der RWE nicht nützten. Manche Kommunalaktionäre hatten mit ihm ohnehin eine Rechnung offen, seitdem 2015 der Kandidat vieler Kommunen für den Aufsichtsratsvorsitz – Ex-Bundeswirtschaftsminister Werner Müller – nicht zum Zuge gekommen war. Und auch die absehbare neue Dividendensenkung für 2015 sorgt in den Rathäusern für lange Gesichter.

Kein Machtkampf mit Schmitz

Nun kann Terium mit dem Positionswechsel den Druck erheblich verringern. Ein erneuter Machtkampf – diesmal mit Schmitz -, der ihm hätte gefährlich werden können, ist vermieden. Und der rheinische Manager mit besten Kontakten zu Kommunen und Politik kann das schwierige Thema einer Stiftungslösung für den langsamen Kohleausstieg anpacken.

Aus seiner eigenen Sicht tritt Terium nur für kurze Zeit zur Seite. Der Vertrag von Schmitz läuft nur noch drei Jahre. Terium ist dagegen bis 2021 bei Deutschlands zweitgrößtem Versorger engagiert.

Text: dpa/pvg
Bild: dpa

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