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Windstromrekord: Warum die Energiewende tödlich ist

17.02.2015

(Foto) WIndstromrekord im JanuarDeutschland auf Rekordjagd: Im Januar haben die deutschen Windstromanlagen so viel Strom produziert wie noch nie zuvor. Windstromproduzenten und deren Kunden freut das natürlich, doch es gibt auch hunderttausende Leidtragende. Die Rede ist nicht von Menschen, die in der Nähe der Anlagen wohnen und sich am Anblick der Windräder stören, sondern von Fledermäusen. Was genau es damit auf sich hat, verrät PREISVERGLEICH.de.

Mehr als 10 Mrd. kWh Windstrom

Deutschland gilt schon seit längerer Zeit als Vorreiter in Sachen Energiewende, doch in der jüngsten Vergangenheit jagt ein Rekord den nächsten. Durch kräftige Winterstürme wurden im Dezember und im Januar neue Rekordmarken in der Windstromproduktion aufgestellt. Nun also der nächste Bestwert: Im Januar erzeugten Windenergieanlagen in Deutschland mehr als zehn Milliarden Kilowattstunden Strom. Das zeigen neueste Zahlen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). 0,2 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden allein in Offshore-Windparks auf hoher See erzeugt. Die Zunahme der Windstromproduktion wird deutlich, wenn man Zahlen aus dem Vorjahr zum Vergleich heranzieht:

Januar 2014: ca. 7 Mrd. kWh
Dezember 2014: 9,6 Mrd. kWh
Januar 2015: >10 Mrd. kWh

Der neue Windstromrekord ist laut BDEW und ZSW vor allem auf den Bau vieler neuer Windkraftanlagen und drei ungewöhnliche starke Windphasen im Januar zurückzuführen. Wie der BDEW weiter mitteilte, weisen die Windmonate generell ein stärkeres Windaufkommen auf als die Sommermonate. Zum Vergleich: Im Juli 2014 wurden nur 2,5 Mrd. kWh Strom aus Wind erzeugt.

Fledermäuse: Opfer des Windstrom-Booms

Während sich Ökostromproduzenten und deren Kunden über das Plus an grünem Strom freuen, schlagen Umweltschützer und Forscher Alarm. Der Grund: Die Zahl der Fledermäuse, die jährlich in der Republik an Windrädern umkommen, ist viel höher als gedacht. Forscher vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin schätzen die Zahl der getöteten Tiere pro Jahr auf mehr als 250.000. Zum Verhängnis werden den Fledermäusen die großen Luftdruckänderungen an den Rotorblättern der Windräder: Diese verursachen ein sogenanntes Barotrauma bei den Tieren, wodurch deren innere Organe zerreißen. Christian Voigt vom IZW vermutet, dass nur ein kleiner Teil der derzeit 24.000 deutschen Windkraftanlagen die Auflagen zum Schutz der Fledermäuse erfülle. Dazu gehört unter anderem, dass die Betriebszeiten der Windstromanlagen an den Flug der Tiere angepasst werden sollen. Die fliegenden Säugetiere sind nur bei bestimmten Windgeschwindigkeiten und Temperaturen unterwegs. Betreiber, die die Tiere schützen möchten, ermitteln das Flugverhalten der Fledermäuse rund um die Windkraftanlage und schalten diese bei Bedarf aus. Mehr zum Thema gibt es im folgenden Video:

Quelle: YouTube/Keine Windkraftwerke im Wald!

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