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Neuer Windstromrekord kostet Stromkunden 13 Mio. Euro

14.01.2015

(Foto) Windstromrekord kostet MillionenSchon wieder ein neuer Windstromrekord: Durch die Stürme des vergangenen Wochenendes wurde so viel Windstrom in Deutschland produziert wie nie zuvor. Doch es gibt auch eine Schattenseite: Der Sturmstrom wird deutsche Verbraucher Millionen kosten.

30,7 Gigawatt Windstrom

Die Orkane „Elon“ und „Felix“ fegten am vergangenen Wochenende über Deutschland hinweg und sorgten für einen neuen Windstromrekord: 30,7 Gigawatt Strom wurden am Freitagnachmittag bundesweit ins Netz eingespeist, wie der Netzbetreiber Tennet mitteilte. Die Windräder lieferten nach Angaben des Netzbetreibers rechnerisch so viel Strom wie 25 Kernkraftwerke. Somit wurde der noch gar nicht so alte Windstromrekord aus Dezember 2014 schon wieder geknackt. Das Sturmtief „Billie“ hatte vor Weihnachten für so viel Wind gesorgt, dass die Windräder in der Republik zeitweise 29,7 Gigawatt Strom ins deutsche Netz einspeisten.

Dem Stromnetz droht der Kollaps

Der neue Windstromrekord freut zwar die Energiebranche, doch er stellt er die Netzbetreiber und letztlich auch die Kunden vor erhebliche Herausforderungen. Wie Urban Keussen, Deutschland-Chef von Tennet, erklärte, arbeitet der Netzbetreiber immer häufiger am Limit. Zeitweise standen am vergangenen Sturmwochenende zu wenig Stromleitungen zur Verfügung, um den im Norden produzierten Windstrom nach Süddeutschland zu transportieren, wo sich viele Verbrauchsschwerpunkte befinden. Um eine Überlastung des Netzes zu verhindern, musste Tennet zwangsweise süddeutsche Kraftwerke hochfahren und konventionelle Kraftwerke im Norden der Republik drosseln. Insgesamt 4800 Megawatt Leistung musste allein Tennet umschichten, damit das Netz nicht kollabiert – ein sogenannter Redispatch. Und der kostet: Tennet beziffert die Kosten nur für das vergangene Wochenende auf sechs Millionen Euro. Der Netzbetreiber 50 Hertz gab an, dass ihn der Redispatch sogar sieben Millionen Euro gekostet hatte. Insgesamt entstanden durch das stürmische Wochenende zusätzliche Netzkosten von mindestens 13 Millionen Euro. Leidtragende sind die Stromkunden, denn diese müssen die Kosten über die Netzentgelte, einen Teil des Strompreises, bezahlen.

Bayern streitet über Stromtrassen

Eine Besserung der Situation erhoffen sich viele durch die geplanten Stromtrassen, die Strom nach Süddeutschland transportieren sollen. Diese müssen spätestens dann zum Einsatz kommen, wenn die letzten Atomkraftwerke in Süddeutschland abgeschaltet werden. Allerdings gibt es derzeit erbitterten Streit zwischen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Bayern wäre laut des deutschen Netzentwicklungsplans von zwei Stromtrassen direkt betroffen und zweifelt die Notwendigkeit der Trassen an. Im Februar soll in Bayern entschieden werden, ob die Nord-Süd-Trassen gebaut werden können.

Mehr über den Streit um die geplanten Stromtrassen gibt es im folgenden Video:

Quelle: YouTube/ARD Mittagsmagazin

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