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Noch nicht unter Strom: Ein Windpark, der keine Energie liefert

15.08.2013

Offshore-Anlagen zur StromgewinnungErst vergangenen Samstag, am 10.08.2013, wurde in der Nordsee der erste kommerzielle Offshore-Windpark eingeweiht, welcher zwar potenziell Energie erzeugt, diese aber aufgrund des mangelnden Netzausbaus nicht weitergeleitet werden kann. Aus technischen Gründen muss die Anlage jedoch betrieben werden, dies geschieht mittels unvorstellbarer Mengen an Diesel.

Ein Rückschritt für erneuerbare Energien?

Der Ausbau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie ist für die meisten tendenziell richtig und in jeglicher Hinsicht zu befürworten. Allerdings kommen vermehrt starke Zweifel auf, ob die Vorgehensweise im Umgang damit tatsächlich sinnstiftend ist. Immer mehr Produktionsstätten werden gebaut, dabei immense Gelder investiert und schlussendlich hapert es am mangelhaft ausgebauten Stromnetz. Dabei wäre der Park „Riffgat“ vor der Borkumer Küste mit seinen 30 Windrädern in der Lage, 120.000 Haushalte mit Energie zu versorgen, sofern der Wind weht.
Eine Anbindung des Parks an das deutsche Stromnetz ist 2013 nicht mehr zu erwarten, sie steht bis zum Februar 2014 aus. Nicht nur, dass die Anlagen keine Energie liefern, viel gravierender ist es wohl, dass diese aus Gründen der Instandhaltung mit ca. 22.000 Liter Diesel monatlich unterhalten werden müssen.

Schuld bei privaten Stromnetzbetreibern

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht das Problem in der Beschäftigung von ausschließlich privaten Gesellschaften. Diese seien für die Anbindung an das Stromnetz verantwortlich und hätten gewisse vertragliche Sicherheiten. Wenn etwas nicht nach Plan verliefe, müsse letzten Endes grundsätzlich der Verbraucher dafür zahlen.
Dementsprechend plädierte Weil bei der Netzanbindung für ein Unternehmen mit Beteiligung des Bundes. Denn laut dem SPD-Politiker gäbe es momentan keine Gesamtplanung, die aufeinander abgestimmt ist.

Überbleibsel aus vergangenen Zeiten

Weil zog für die Verzögerungen den Netzbetreiber Tennet in die Verantwortung. Dieser gab als Grund für den Verzug an, dass auf dem Meeresboden noch große Mengen an Munition liegen, welche erst noch geborgen werden müssten.
Die Sprengkörper wurden insbesondere von britischen Fliegern abgeworfen, um sich im Zweiten Weltkrieg auf dem Rückflug aus Deutschland von Gewicht zu befreien. Die Bergung der Bomben ist langwierig und kostenaufwendig. Dazu müssen spezielle Minensuchboote und Spezialisten zur Entschärfung eingesetzt werden. Dies sei aber, so Tennet, in Bezug auf Gewährleistung der Sicherheit unabdingbar.
Der SPD-Minister machte aber deutlich, dass er nicht bezweifle, dass an diesen Stellen noch Munition liegt, jedoch sei es für ihn nicht nachvollziehbar, warum erst jetzt mit der Bergung begonnen wird, wo doch die Problematik schon länger bekannt ist.
Vor dem Hintergrund solcher Schwierigkeiten verwundert es nicht, dass das Thema erneuerbare Energien einen immer faderen Beigeschmack erhält, nicht auch zuletzt wegen der Preissteigerungen durch die EEG-Umlage 2013. Es ist auch durchaus schwer zu begreifen, dass eine Windanlage, die Naturstrom liefern soll, mit Kraftstoff versorgt wird, der der Umwelt derart erheblich schadet.

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