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Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, nur nicht beim Strom

12.08.2013

StrompreisIn einer Marktwirtschaft ergibt sich der Preis eines bestimmten Gutes aus dessen Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot hoch und die Nachfrage gering, sinken die Kosten – so viel zur Theorie. Mit Blick auf die Preisentwicklung beim Strom erscheint dieses Konzept doch recht idealistisch.

Deutschland produziert massenhaft Strom

Im letzten Jahr wurde in Deutschland im Vergleich so viel Strom erzeugt, dass sogar Überschüsse entstanden und exportiert werden mussten. Laut Statistischem Bundesamt ergab sich alles in allem ein Gewinn von 22,8 Terrawattstunden (22.800.000.000 kWh), woraus das Land auch durchaus seinen Nutzen zog. Durch den Export von inländischem Strom wurde 2012 ein Profit von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Nun könnte berechtigterweise gefragt werden, warum bei solch wirtschaftlich positiven Tendenzen die Strompreise immer weiter in die Höhe schnellen.

EEG-Umlage als Grund für Erhöhung der Strompreise

Der Umstieg auf Energien aus erneuerbaren Ressourcen ist für die meisten ein richtiger und wichtiger Schritt, allerdings bringt dieser erhebliche finanzielle Belastungen aufseiten der Endverbraucher mit sich.
Die Strompreise an der Börse sinken infolge des Überangebots immer weiter. Für gewöhnlich würde anhand marktwirtschaftlicher Mechanismen erwartet, dass auch Betreiber von Ökostromanlagen aufgrund ihrer Überproduktion weniger Geld bekommen. Allerdings werden ihnen konstante Einspeisevergütungen gezahlt, die für 20 Jahre garantiert sind. Infolge dessen kommt es zu einer erhöhten Notwendigkeit der Subventionierung dieses Stroms, welche im Endeffekt der Kunde über die EEG-Umlage finanziert.

Notgedrungener Export von Strom

Im Vergleich wird ein bedeutender Anteil an Strom in den flacheren, windreichen Gegenden wie Mecklenburg-Vorpommern im Osten Deutschlands erzeugt, benötigt wird er hingegen ferner in den westlichen Gebieten der Bundesrepublik. Das Problem liegt nunmehr im rückläufigen Ausbau von Stromtrassen. Dies hat zur Folge, dass das derzeitige Stromnetz nicht ausreicht, um den gesamten produzierten Strom in vollem Umfang weiterzuleiten. Da auch die Technologie zur Speicherung solcher Massen von Strom noch nicht ausgereift ist, bleibt für die Anbieter nur noch die Möglichkeit ihn zu exportieren. Dies geschieht insbesondere auch, um einem Zusammenbruch des Stromnetzes vorzubeugen. Diese Tatsache impliziert jedoch – und nun wird es widersprüchlich – dass die Anbieter für den Export ihres Stromes sogar noch draufzahlen müssen, weil er tatsächlich überhaupt nicht nachgefragt wird. Somit entstehen negative Strompreise, die letztendlich wieder vom Verbraucher gepuffert werden müssen.
Die oben angesprochenen Probleme der Energiewende sind offenkundig und wiegen schwer, jedoch ist der Schritt zurück zu Atom- und Kohleenergie undenkbar. Folglich muss auch in den nächsten Jahren weiter mit Strompreiserhöhungen gerechnet werden – es sei denn, die Bundesregierung schafft es, ihnen Einhalt zu gebieten.

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