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Strom als Luxusgut

29.03.2012

Dass der Strom seit einigen Jahren immer teurer wird, weiß jeder Verbraucher. Die Energiekonzerne ziehen seit Jahren die Preise an und rechtfertigen diese Erhöhungen meist mit dem Atomausstieg und der einhergehenden Energiewende. Aber auch die Ökostromzulage, eine Förderung der erneuerbaren Energien, die jeder Verbraucher über den Strompreis zahlt, steigt und steigt.

Obgleich den großen Energiekonzernen wie E.on und RWE aufgrund ihrer Preiserhöhungen reine Profitgier vorgeworfen wird, setzt sich nun ausgerechnet der Chef des größten deutschen Energiekonzerns E.on, Johannes Teyssen, für Geringverdiener ein. So sei es unsozial, dass große Industriebetriebe von Vergünstigungen profitieren, während der durchschnittliche Stromverbraucher ständig neue Erhöhungen in Kauf nehmen muss. Er schlägt vor, dass der Staat bzw. das Sozialsystem einspringen müsse, damit Strom in Zukunft nicht zu einem Luxusgut werde. Auch merkte er an, dass die eigentlichen Strompreise in den letzten Jahren nicht übermäßig angestiegen seien, sondern dass der Energieumbau in Deutschland Mehrkosten verursache: „Wird der Energieumbau zu teuer, dann muss das Sozialsystem einspringen und die Mehrbelastung für einkommensschwache Haushalte abfedern.“

Seit der Einführung der Energiewende durch die Bundesregierung kommt es immer wieder zu Diskussionen bezüglich steigender Strompreise. So sieht Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) keinen Zusammenhang zwischen den steigenden Strompreisen und der Energiewende und meint, dass die Energiekonzerne ihre Preiserhöhungen für Strom zum Teil falsch begründen.

Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima ist der Atomausstieg in Deutschland beschlossene Sache und erneuerbare Energien werden ausgebaut. Dieser Atomausstieg brachte E.on im vergangenem Jahr ein Verlust von 2,2 Milliarden Euro, obwohl sie die Preise für Strom erhöhten.

 

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