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Mittellast

Der Begriff Mittellast entstammt der Begriffswelt des Kraftwerksmanagements. Dabei ist die Mittellast wie folgt definiert: Sie bezeichnet den Teil der Tageslastkurve, in dem Strom über die Grundlast hinaus verbraucht wird und in dem der Stromverbrauch dennoch von einem Mittellastkraftwerk abgedeckt werden kann. Steigt der Stromverbrauch über die Mittellast hinaus an, kommen sogenannte Spitzenlastkraftwerke zum Einsatz. Dies ist in der Regel nur zu wenigen Tageszeiten der Fall. Für das deutsche Stromnetz gibt es tageszeitabhängig unterschiedliche Strombedarfe, aus denen sich auch der Bedarf an Kraftwerksleistung ergibt. So ist der Stromverbrauch normalerweise zwischen sieben Uhr am Morgen und zwölf Uhr mittags besonders hoch, ebenso am Nachmittag bzw. Abend zwischen 16 und 20 Uhr.

Diese Zeiten sind also durch Spitzenlast gekennzeichnet. Zur Sicherung des Energiebedarfs sind dann sogenannte Spitzenlastkraftwerke (zum Beispiel Pumpspeicherkraftwerke oder Gasturbinenwerke) im Einsatz. Diese bringen innerhalb kürzester Zeit die notwendige Leistung. Ihr Betrieb ist jedoch teurer als bei den Mittellastkraftwerken. Alle thermischen Kraftwerke sind für den Mittellastbetrieb geeignet. Typische Mittellastkraftwerke sind beispielsweise Steinkohlekraftwerke. Im Mittellastkraftwerk erfolgt die Stromerzeugung folgendermaßen: Durch einen Verbrennungsvorgang wird Wasser erhitzt und Dampf erzeugt. Dieser treibt in Verbindung mit sehr hohem Druck Turbinen an, die mit Stromgeneratoren verbunden sind. Am Ende des Prozesses kondensiert der Dampf wieder und kommt zurück in die Dampferzeugungsanlage.

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