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Energiekosten für Industrieunternehmen deutlich gefallen

01.08.2013

Energiekosten für IndustrieunternehmenSeit den letzten Wochen gibt es für viele kein leidigeres Thema als die steigenden Energiekosten und die erschreckenden Prognosen für das kommende Jahr. Umso schwerer wiegt die Tatsache, dass immer mehr Unternehmen mit einem hohen Verbrauch an Energie durch Vergünstigungen seitens des Staates ihre Energiekosten drastisch senken können.

Niedrigere Energiekosten für Betriebe

Die geplante Wende hin zur Etablierung erneuerbarer Energie impliziert eine immense Expansion der Energiekosten. Im Zuge dessen zielt die Bundesregierung darauf ab, diese Kosten für Konzerne möglichst gering zu halten, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden. Allerdings stellt sich die Frage, ob solch eine Politik nicht auch dazu beiträgt, dass Privatverbraucher immer mehr für ihren Strom zahlen müssen. Denn letztlich ist die Vorstellung einer Entlastung von Industrieunternehmen zulasten des kleinen Mannes nicht unrealistisch. Gegenwärtig berechnet sich die Umlage zu 5,3 Cent je Kilowattstunde Strom, während Experten für 2014 einen Anstieg auf 6 Cent prognostizieren.
Auch kommt erschwerend hinzu, dass immer mehr Handelsgesellschaften eine Befreiung von der EEG-Umlage beantragen. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurde für Anfang Juli des nächsten Jahres von bereits 2.400 Firmen ein Antrag auf Freistellung eingereicht. Zum Vergleich sei der Zeitraum 2012 herangezogen, in dem 2.055 Gesuche von Unternehmen für 2013 vorlagen, von denen 1.691 bewilligt wurden.

Wettbewerbsverzerrung

Erst jüngst wurden Stimmen aufseiten der EU-Kommission laut, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoße. Dazu sagte EU-Kommissar für Energie Günther Oettinger, dass viele Bestimmungen dem EU-Binnenmarkt und dem Wettbewerbsrecht nicht entsprächen und dass dies entsprechend zu prüfen sei.
Wiederum besteht dabei die Gefahr, dass Brüssel eine rückwirkende Revision fordern könnte, die eine Nachzahlung der Betriebe an den Staat in Millionenhöhe bedeuten würde.

Standort Deutschland nicht länger lukrativ

Im EU-weiten Vergleich lägen die Energiekosten für die Industrie im oberen Bereich, so Felix Matthes in seiner Studie des Öko-Instituts. Auch Energieökonomin Esther Chrischilles weist darauf hin, dass in Frankreich ca. 40 Prozent weniger pro Kilowattstunde Strom von Industrieunternehmen gezahlt werden müsse.
Somit läuft Deutschland Gefahr, dass immer mehr Unternehmen ihre Produktionsstätten ins Ausland verlegen, wo sie unterm Strich günstiger produzieren können, was einen derben Einschnitt in die inländische Wirtschaft zur Folge hätte.
Demzufolge verbürgt sich Matthes durchaus für die Befreiung und somit Senkung der Energiekosten für Betriebe, allerdings müsse die Anzahl eingeschränkt werden. Denn es wäre fragwürdig, warum auch Bahnbetriebe sowie der Braunkohletagebau aus diesen Vorzügen einen Vorteil ziehen dürfen.
Wie die Bundesregierung in Zukunft diese Brücke zu schlagen versucht, bleibt abzuwarten.

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