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IT-Panne an der Börse: Dynamische Stromtarife stark betroffen

IT-Panne an der Börse

In einer überraschenden Entwicklung sind die Strompreise in Europa am Mittwoch, dem 26.06.2024, kurzzeitig drastisch nach oben geschossen. Eine IT-Panne führte dazu, dass der Preis für eine Kilowattstunde Strom schlagartig auf fast 3 Euro anstieg. Der tatsächliche Durchschnittspreis für den Strompreis liegt derzeit bei 26 Cent / kWh.

So kam es zu den hohen Preisen an der Strombörse

Die Ursache für diesen enormen Preisanstieg war eine technische Störung in der IT-Infrastruktur der Strombörse. Genaueres wurde noch nicht bekannt gegeben. Die Panne führte zu einer massiven Fehlkalkulation der Strompreise, die sich sofort auf die Marktpreise auswirkte. Es soll einen Fehler in bei der Synchronisation von Geboten und Nachfrage gegeben haben, wodurch die Auktionen nicht europaweit durchgeführt werden konnten, sondern pro Land verhandelt wurden. Die betroffenen Systeme konnten den tatsächlichen Strombedarf nicht korrekt ermitteln, was zu einer künstlichen Verknappung und somit zu exorbitanten Preisen führte. In Deutschland musste beispielsweise der Preis für das teuerste Gaskraftwerk bezahlt werden.

IT-Panne an der Börse

Reaktionen und Maßnahmen

Die betroffenen Stromanbieter haben umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu stabilisieren und die Preise wieder auf ein normales Niveau zu bringen. Zudem arbeiten sie daran, ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Die IT-Systeme werden überprüft und optimiert, um die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Preisberechnungen sicherzustellen.

Tipps für Verbraucher mit dynamischen Stromtarifen

In der Zwischenzeit wird Verbrauchern empfohlen, ihren Stromverbrauch insbesondere während der Spitzenzeiten von 8-12 Uhr und 17-19 Uhr zu reduzieren. Dies hilft nicht nur, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sondern kann auch zur Stabilisierung der Preise beitragen.

Diese Ereignisse verdeutlichen die Anfälligkeit der Strommärkte für technische Störungen und die Notwendigkeit, robuste Systeme zu entwickeln, die solche Ausfälle minimieren. Verbraucher sollten ihre Stromanbieter auf flexible und transparente Tarifmodelle hin überprüfen, um sich vor plötzlichen Preissprüngen zu schützen.

Quellen: noz.de | WirtschaftsWoche | Heise.de

Antonia Genßler

Antonia Genßler


Als Content-Managerin & Vergleichsexpertin berichtet Antonia über spannende Themen im Energie- & DSL-Bereich und informiert Sie über alle Neuigkeiten auf dem Markt!