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Ökostrom-Umlage: Steigt unsere Stromrechnung schon wieder?

24.05.2016

Foto Die EEG-Umlage soll wieder steigen - und damit auch die Stromrechnung220 Euro: So viel bezahlt ein deutscher Durchschnittshaushalt jährlich für die Ökostrom-Umlage. Das ist sehr viel Geld – doch offenbar reicht das nicht. Das Bundeswirtschaftsministerium warnte kürzlich, dass die EEG-Umlage schon wieder steigen könnte. Welche Mehrbelastung auf Verbraucher zukommt und wie sie eine steigende Stromrechnung verhindern können, weiß PREISVERGLEICH.de.

Die Ökostrom-Umlage stieg erst in diesem Jahr auf das Rekordhoch von 6,35 Cent je Kilowattstunde, da steht die nächste Hiobsbotschaft für Stromkunden an: Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Umlage schon 2017 erneut steigen könnte. In einem Papier des Ministeriums, aus dem die Süddeutsche Zeitung zitiert, heißt es, eine „stark“ steigende EEG-Umlage sei „für das Jahr 2017 (…) wahrscheinlich“. Schuld am Anstieg seien vor allem die gefallenen Börsenstrompreise.

Warum steigt die Ökostrom-Umlage schon wieder?

Die Förderung durch die Ökostrom-Umlage gleicht die Lücke zwischen den gesetzlich garantierten Fördersätzen und dem Erlös des Stromverkaufs an der Börse aus. Wenn Strom, wie es derzeit der Fall ist, an der Börse geringe Erlöse einbringt, wächst diese Lücke und die Stromkunden müssen draufzahlen. Ein weiterer Grund für den Anstieg der Ökostrom-Unlage sind die steigenden Kosten für die Verwaltung der Stromnetze. Diese sind dem vielen Ökostrom nicht gewachsen. Damit sie nicht kollabieren, müssen die Netzbetreiber teure Redispatch-Maßnahmen durchführen. Allein im vergangenen Jahr verursachten diese Maßnahmen mehr als eine Milliarde Euro, doch auch dieser Betrag dürfte in Zukunft nicht reichen, wie es in dem Ministeriumspapier heißt. Schließlich wird auch der Netzausbau teurer. Kosten dieser Art werden vor allem über die Netzentgelte auf die Kunden umgelegt, deren Stromrechnung dadurch weiter steigt.

Will der Bund die Länder ausbremsen?

Derzeit gibt es Streit zwischen Bund und Ländern über die zukünftige Förderung des Ökostroms. Bayern beispielsweise fordert eine weitere Förderung von Biomassekraftwerken, doch laut des Bundeswirtschaftsministerium würde diese die EEG-Umlage bis zum Jahr 2025 um 1,5 Cent auf dann etwa 7,85 Cent je Kilowattstunde steigen lassen. Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums, stattdessen den Windkraft-Ausbau zu drosseln, würde dagegen zu einer Ersparnis von 0,5 Cent je Kilowattstunde führen. Laut der Süddeutschen dürfte das Papier daher auch dazu dienen, die Länder von allzu teuren Wünschen in Bezug auf den Ökostromausbau abzuhalten.

Ökostrom-Umlage: Anstieg um 1550 Prozent

Derzeit beträgt die Ökostrom-Umlage 6,354 Cent je Kilowattstunde. Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet dies eine Mehrbelastung von 220 Euro pro Jahr. Die Kosten für die Umlage stiegen in den letzten Jahren stark an: Während die Umlage in ihrem ersten Jahr nur 0,41 Cent je Kilowattstunde betrug, ist sie inzwischen um fast 1550 Prozent gestiegen. So entwickelte sich die Ökostrom-Umlage seit ihrer Einführung im Jahr 2003:

Jahr EEG-Umlage
2003 0,41
2004 0,58
2005 0,68
2006 0,88
2007 1,02
2008 1,12
2009 1,13
2010 2,047
2011 3,53
2012 3,592
2013 5,277
2014 6,24
2015 6,17
2016 6,354

Auch eine Art des Protests: Der Stromanbieter-Wechsel

Wird die Ökostrom-Umlage wirklich stark erhöht, sind die deutschen Verbraucher nicht komplett wehrlos. Zwar muss jeder Stromkunde in Deutschland die Umlage über seine Stromrechnung mittragen, doch es gibt einen Weg, Geld zu sparen: Ein Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter senkt die Stromrechnung spürbar. Dies gilt insbesondere für Stromkunden, die noch immer in einem Grundversorgungstarif festhängen. Sie sparen bei einem Stromwechsel leicht mehrere hundert Euro pro Jahr. Der Wettbewerb auf dem deutschen Strommarkt ist außerordentlich rege – warum sollten Kunden nicht davon profitieren?!

Wenn Sie mehr über die Ökostrom-Umlage erfahren möchten, dann schauen Sie sich einfach das folgende Video an:

Quelle: YouTube/Vattenfall Deutschland

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