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Hochspannungsebene

HochspannungsebeneDer Begriff Hochspannungsebene bezeichnet einen Bereich der Betriebsspannung im Stromversorgungsnetz. Die in den Kraftwerken erzeugte elektrische Energie muss zu den Verbrauchern gelangen. Dazu dient ein umfangreiches Leitungsnetz, das größtenteils überirdisch verlegt ist. Je größer die Strecke für den Stromtransport ist, desto höher muss die im Leitungsnetz anliegende Spannung sein. Denn elektrischer Strom unterliegt durch den Leitungswiderstand einem Spannungsabfall, und damit einem Verlust. Dieser Verlust verringert sich durch hohe Spannung.

In Abhängigkeit von den Anforderungen arbeiten wir im Stromversorgungsnetz mit verschieden hohen Spannungen, die wir Spannungsebenen nennen. Unter Hochspannungsebene verstehen wir einen Spannungsbereich zwischen 60 und 150 kV. Bis auf wenige Ausnahmen ist in Deutschland und Europa eine Spannung von 110 kV üblich. Die Spannungsbereiche sind nicht verbindlich und auch international nicht einheitlich festgelegt. Auf der Hochspannungsebene erfolgt die grobe Verteilung elektrischer Energie von den Kraftwerken in größere Regionen und Ballungsräume. Die Leitungen führen dort in Umspannwerke, wo der Strom von der Hochspannungsebene auf geringere Spannungen herunter transformiert wird, um ihn dann auf untergeordneten Spannungsebenen weiter zu verteilen. Auf der Hochspannungsebene ist also die Betriebsspannung angesiedelt, die zwischen den Kraftwerken und den ersten Zwischenstationen (Umspannwerken) zur Anwendung kommt. Lediglich einige Betriebe der Großindustrie erhalten elektrische Energie auf Hochspannungsebene. Solche Unternehmen betreiben in der Regel eigene Umspannwerke.

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