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Technischer Überwachungsverein

Technischer Überwachungsverein ist eine Organisation in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins, die Kontrollen technischer Geräte und Anlagen durchführt. Vornehmlich gilt das für Bereiche, in denen gesetzliche Vorgaben oder Anordnungen, die der Sicherheit dienen, einzuhalten sind. Man kennt den Begriff Technischer Überwachungsverein und bringt dessen Kürzel TÜV vor allem mit der Hauptuntersuchung von Kraftfahrzeugen in Verbindung. Aber die Aufgaben des TÜV gehen weit über den KFZ-Bereich hinaus. Für jede technische Einrichtung, deren Betriebssicherheit für die Allgemeinheit von Bedeutung ist, gibt es zahlreiche Normen, Vorschriften und Gesetze.

Als Technischer Überwachungsverein nimmt die Organisation hoheitliche, also staatliche Aufgaben wahr. Das bedeutet, dass technische Erfordernisse durchgesetzt und in diesem Zusammenhang Betriebsgenehmigungen erteilt oder versagt werden können. Ob Auto, Aufzug, Achterbahn oder Atomkraftwerk - ohne die Organisation "Technischer Überwachungsverein" und dessen Prüfung und Genehmigung darf keine Anlage in Betrieb genommen werden. Die Geschichte des TÜV geht bis ins Zeitalter der Industrialisierung zurück, als Dampfkessel die ersten Anlagen waren, von deren Betrieb Gefahr ausgehen konnte. Durch die vielfältigen Anforderungen hat der TÜV heute eine komplexe Organisationsstruktur. Mehrere TÜV-Gesellschaften sind in Holdings und einem Dachverband organisiert. Die Organisation genießt ein hohes Ansehen. Die Bezeichnung "TÜV-geprüft" gilt weltweit als Qualitätsmerkmal für technische Produkte, auch im Haushalts- und Konsumgüterbereich. Der Name Technischer Überwachungsverein wird heute allgemein mit dem Begriff Sicherheit verbunden.