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Mehrwertsteuer-Senkung macht Strom günstiger

Die Bundesregierung hat am 29. Juni 2020 beschlossen, die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 19% auf 16% zu senken. Die Maßnahme ist Teil des Corona-Konjunkturpaketes und berücksichtigt bestehende sowie neue Stromverträge, die Sie im Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2020 abschließen. Sollten Sie sich im genannten Zeitraum für einen neuen Stromtarif entscheiden, sparen Sie rund 2,5 Prozent auf den aktuellen Strompreis. Somit macht die Mehrwertsteuer-Senkung den Strom unabhängig von Boni und Cashback-Aktionen günstiger. Das heißt, dass Sie bei Sonderangeboten und Prämien-Paketen ab sofort noch mehr sparen.

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Wie geht PREISVERGLEICH.de als Vergleichsportal mit der Steuer-Senkung um und wie viel Geld kann ich sparen?

Der Stromvergleich von PREISVERGLEICH.de basiert auf Tarifen mit einem einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 16%. Auf diese Weise können wir Ihnen die Vergleichbarkeit der Stromtarife gewährleisten. Dabei hängt die Höhe der Stromkosten-Ersparnis vom Beginn Ihrer Belieferungszeit ab. Entscheiden Sie sich beispielsweise für einen 12-Monatsvertrag, dessen Laufzeit am 1. September 2020 beginnt, profitieren Sie auf jeden Fall von der Steuersenkung. Diese wird auf Ihrer Jahresstromrechnung automatisch ausgewiesen. Der übliche monatliche Abschlag ändert sich nicht. Zu viel gezahlte Beiträge werden erstattet.

  • Preisanzeige: nur noch Tarife mit 16% MwSt.
  • Ersparnis vom Belieferungszeitpunkt abhängig

 
Da PREISVERGLEICH.de Ihr Belieferungszeitpunkt jedoch unbekannt ist, können die im Stromvergleich genannten Preise für Laufzeitverträge geringfügig abweichen. Die Ersparnis liegt ausgehend von einem Belieferungsbeginn ab 01. Juli 2020, einem Strompreis von ca. 30 Cent pro kWh und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden bei ca. 26,25 Euro (bei 6 Monaten 13,13 Euro Ersparnis). Hinzu kommen Rabatte und Neukunden-Prämien von bis zu 300 Euro, die Sie bei einem Wechsel des Stromanbieters erhalten.

Was muss ich bei der Mehrwertsteuer-Senkung beachten?

Die Mehrwertsteuer-Senkung gilt nur für Stromverträge, die Sie nach dem 30. Juni 2020 bzw. vor dem 01. Januar 2021 abschließen. Am 01. Januar 2021 steigt die Mehrwertsteuer auf ihren üblichen Satz von 19% an. Die zeitweise Reduzierung betrifft sowohl die Grundpreise als auch Verbrauchs- bzw. Arbeitspreise.

Wie verhält sich die Steuer-Senkung bei bestehenden Stromverträgen, deren Leistungszeitraum vor dem 01. Juli 2020 begann?

Laut Aussage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gilt die Mehrwertsteuer-Senkung auch für bestehende Stromverträge, deren Laufzeit vor dem 01. Juli 2020 begann. Das setzt jedoch voraus, dass die Vertragsdauer in den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2020 fällt oder diesen überbrückt. Jedoch sind die Stromanbieter nicht dazu verpflichtet, bestehende Preise und Abschlagszahlungen anzupassen. Hier gibt es keine einheitlichen Regelungen, so dass die Stromanbieter unterschiedlich mit der Mehrwertsteuer-Senkung umgehen und ggf. nur jährlich verrechnen.
Achten Sie in Ihrer nächsten Strom-Jahresendabrechnung auf die korrekte Ausweisung der Mehrwertsteuer, wobei die Kostensenkung auch in Form einer Gutschrift erfolgen kann. Haben Sie diesbezüglich Rückfragen, möchten wir Sie bitten, sich direkt an Ihren Anbieter zu wenden. Gegebenenfalls kommt Ihr Stromversorger auch proaktiv auf Sie zu.

Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn Sie Ihren Stromzähler am 30. Juni 2020 und 01. Januar 2021 ablesen und Ihren exakten Stromverbrauch für den Zeitraum der Mehrwertsteuer-Senkung notieren. Teilen Sie Ihre Zählerstände bitte Ihrem Anbieter mit, so dass dieser die Verbrauchswerte korrekt zuordnen kann.

Allgemeine Geschäftsbedingungen von bestehenden Verträgen berücksichtigen

Einige Stromanbieter berufen sich beim Thema Mehrwertsteuer-Senkung auf die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs). Sofern die Vertragslaufzeit vor dem 01. Juli 2020 begann und die vorhandenen AGBs das Vorgehen bei einer Mehrwertsteuer-Anpassung berücksichtigen, ist keine gesonderte Kunden-Information notwendig.

Gibt es diesbezüglich keine Informationen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, ist davon auszugehen, dass die Versorger die Mehrwertsteuer als fixen Strompreisbestandteil behandeln und diesen ähnlich wie die EEG-Umlage abrechnen. In diesem Fall muss Ihnen Ihr Energieanbieter lediglich die Anpassung der Mehrwertsteuer mitteilen. Als Folge dessen erhalten Sie nach der Aussage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ein einmaliges Sonderkündigungsrecht, so dass Sie Ihren Stromvertrag außerordentlich kündigen können.

Sofern Sie in Ihrem Stromvertrag keine Hinweise zum Thema Mehrwertsteuer-Senkung finden und Sie zudem keine Mitteilung Ihres Stromanbieters erhalten, sollten Sie Ihre Jahresendabrechnung überprüfen. Fakt ist, dass Ihnen für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2020 ein Mehrwertsteuer-Vorteil von 16% zusteht. Sollte Ihr Stromanbieter für den genannten Abrechnungszeitraum 19% Mehrwertsteuer veranschlagen, so treten Sie bitte direkt mit Ihren Anbieter in Kontakt.

  • Mehrwertsteuer-Info in den AGBs: keine Kunden-Information
  • keine Info in den AGBs: Kunden-Information + Recht auf Sonderkündigung

 
Als Neukunde kommt Ihnen die vergünstigte Mehrwertsteuer von 16% automatisch zu Gute. Voraussetzung ist lediglich, dass Ihr Leistungszeitraum im 2. Halbjahr 2020 beginnt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie direkt in unserem Strompreisvergleich. Dieser ist aktuell, einfach und kostenlos.

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