PREISVERGLEICH.de - Preise vergleichen im unabhängigen Preisvergleich mit TÜV Note 1,7
PREISVERGLEICH.de
Strom-Hotline Ortstarif, Mobilfunk abweichend
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

0341 39 37 37 37
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Bekannt aus dem TV!

Geplant: Stromkonzerne sollen für Atommüll zahlen

14.10.2016

Bild AtomenergieDie großen Stromkonzerne sollen für Zwischen- und Endlagerung von radioaktivem Müll bezahlen und können damit gleichsam ihre Verantwortung abgeben. Diesen Entsorgungspakt aus dem Bereich der Atomenergie hat der Bund in Planung. PREISVERGLEICH.de kennt die Zusammenhänge.

Berlin – Die Atomkonzerne sollen sich bei dem Entsorgungspakt mit dem Staat nach einem vorläufigen Gesetzentwurf für 23,55 Milliarden Euro von der Verantwortung für Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Mülls freikaufen können. Diese Summe geht aus einem am Freitag bekannt gewordenem Referentenentwurf hervor.

Höhe der Summe für Stromkonzerne noch unklar

Allerdings steht der ab Januar 2017 fällige Grundbetrag von 17,389 Milliarden Euro, der bar in einen staatlichen Fonds bar überwiesen werden soll, in dem Entwurf noch in einer eckigen Klammer. Das bedeutet, dass über die endgültige Summe wohl noch nicht entschieden wurde. Hinzu kommt ein Risikoaufschlag von 6,167 Milliarden Euro.

Die Konzerne können den Risikoaufschlag spätestens bis zum 31. Dezember 2022 nebst Zinsen in Höhe von 4,58 Prozent pro Jahr entrichten. Für den Gesamtbetrag könne der Bund eine Ratenzahlung vereinbaren. «Die letzte Rate ist spätestens bis zum 31.12.2026 zu zahlen und der jeweils noch ausstehende Betrag mit mindestens 4,58 Prozent pro Jahr zu verzinsen», heißt es in dem Entwurf weiter. Das entsprechende Gesetzespaket soll am 19. Oktober beschlossen werden.

Atomausstieg rückt näher

Mit dem Gesetzespaket wird ein Vorschlag der Regierungskommission zum Atomausstieg von Ende April umgesetzt. Danach sollen die vier Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW bis zum Jahr 2022 rund 23,34 Milliarden Euro in einen staatlichen Fonds überweisen, der die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll managen würde.

Im Gegenzug für einen darin enthaltenen Milliardenaufschlag können sich die Unternehmen von einer Haftung bis in alle Ewigkeit «freikaufen» – dieses Risiko würde beim Steuerzahler liegen. Je später die Konzerne überweisen, desto teurer wird es für sie. Für Stilllegung und Rückbau der Kernkraftwerke sowie die Verpackung des radioaktiven Abfalls sollen die Unternehmen verantwortlich bleiben.

Text: dpa/pvg

Empfehlen
Google+
Twittern
TÜV Saarland - Note GUT (1,6)
TÜV geprüfte Service Qualität
von PREISVERGLEICH.de

Sie benötigen Hilfe?  

Strom-Hotline

Ortstarif, Mobilfunk abweichend
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

 0341 39 37 37 37

Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

Ihre Vorteile  

  • bis zu 70% Stromkosten senken
  • 12.000 Stromtarife im Vergleich
  • kostenlos online wechseln und sparen
  • Individuelle Telefonberatung

Unsere Standards  

Kundenbewertung 

5690 Bewertungen ergaben
4.59 von 5.00 möglichen Sternen.
Inhalte | Kontakt | Presse | Magazin | Partnerprogramm | Shops | Werben | Datenschutz | AGB | Impressum PREISVERGLEICH.de bei Facebook PREISVERGLEICH.de bei Google Plus PREISVERGLEICH.de bei Twitter

© 2017 by PREISVERGLEICH.de - Alle Rechte vorbehalten.