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Kaum neue Anlagen: Steckt die Solarenergie in der Krise?

07.04.2016

Foto Steckt die Solarenergie in der Krise?Während der Windkraftausbau in Deutschland weiter voranschreitet, ist im Bereich Solarenergie kaum Besserung in Sicht. Der Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen schwächelt nach wie vor – vor allem weil es an finanziellen Mitteln fehlt. Da kann zumindest der Branchenführer SMA Solar ein strahlendes Zeichen setzen.

Bonn/Niestetal – Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland ist angesichts schrumpfender Fördersätze im vergangenen Jahr erneut deutlich unter dem gesetzlichen Zielkorridor geblieben. Von März 2015 bis Februar 2016 seien neue Photovoltaik-Anlagen mit in der Spitze knapp 1,4 Gigawatt errichtet worden, teilte die Bundesnetzagentur am Donnerstag (31. März) in Bonn mit. Der gesetzliche Zubaukorridor liegt bei 2,4 bis 2,6 Gigawatt im Jahr. Weil diese Marke um mehr als ein Gigawatt verfehlte wurde, würden die turnusmäßigen Kürzungen der Fördersätze für Neuanlagen im zweiten Quartal 2016 ausgesetzt, so die Netzagentur.

Ausbau von Solaranlagen stagniert

Vom Bundesverband Solar kam Kritik am Ausbautempo. Im dritten Jahr in Folge drohe der PV-Markt 2016 in Deutschland deutlich hinter den selbstgesetzten Zielen der Bundesregierung zurückzubleiben, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), Carsten Körnig. „Wenn die Bundesregierung es mit ihren Klimaschutzzielen ernst meint, muss sie den jährlichen Ausbau der Solarenergie mindestens verdreifachen.“

Das Ausbautempo hat sich stark verlangsamt: 2013 wurden Anlagen mit 3,3 Gigawatt Spitzenleistung neu errichtet, 2014 waren es 1,9 Gigawatt, 2015 sank die Zahl auf 1,46 Gigawatt. Die Bundesregierung versucht, mit schrumpfenden Garantiefördersätzen und gleichzeitig mehr verpflichtender Direktvermarktung des Solarstroms an der Börse den Wettbewerb in der Branche zu fördern. Ziel ist unter anderem eine Senkung der EEG-Ökostrom-Umlage, die alle Verbraucher mit Milliardenbeträgen belastet.

SMA Solar überrascht guter Bilanz

Immerhin ist der Solartechnik-Hersteller SMA Solar nach zuletzt tiefroten Zahlen schneller als erwartet wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 2015 unter anderem dank einer hohen Nachfrage nach Geräten für Großkraftwerke 14,3 Millionen Euro, wie SMA am Mittwoch (30. März) in Niestetal bei Kassel mitteilte. Dazu macht sich der harte Sparkurs bemerkbar. Ein Jahr zuvor hatte an der Stelle noch ein Minus von 179,3 Millionen Euro gestanden.

Der Umsatz stieg 2015 den Angaben zufolge um 24 Prozent auf knapp eine Milliarde Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 34,3 Millionen Euro, im Vorjahr waren es minus 164,9 Millionen Euro. Dieses Jahr soll das operative Ergebnis auf 80 bis 120 Millionen Euro steigen. Dabei geht SMA aber nicht von mehr Umsatz aus als im abgelaufenen Jahr, dieser soll in etwa auf Vorjahresniveau liegen – die Firma will also profitabler wirtschaften.

Mehr über das Thema „Solarenergie“ erfahren Neugierige im folgenden Video:

Quelle: YouTube/Welt der Wunder

Text: dpa/pvg

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