Bremen

Bremen ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

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Stromanbieter in Bremen

Eingetragener Grundversorger und großer Stromanbieter in Bremen ist die swb AG. Sie versorgt über ihre Tochtergesellschaften die Städte Bremen und Bremerhaven mit Erdgas, Fernwärme, Trinkwasser, Strom und Entsorgungsdienstleistungen. Das erste Bremer Elektrizitätswerk wurde 1893 errichtet und war bis in den ersten Weltkrieg hinein in Betrieb. Es erzeugte Gleichstrom aus Wasserdampf und stellte dadurch eine Leistung von 633 Kilowatt zur Verfügung. Der erzeugte Strom wurde zunächst vor allem zur Beleuchtung verwendet.

Im Laufe der Jahre wuchs der Energiebedarf der Stadt Bremen beträchtlich. Seit 1905 liefert ein Dampfkraftwerk weitere 2.400 Kilowatt Drehstrom in die Stadt. Das erste Fernwärmekraftwerk kam im Jahr 1929 hinzu. Es belieferte vor allem das Klinikum Bremen-Mitte mit Wärme und wird noch heute als städtisches Reserveheizwerk benutzt. Seit 1933 sind 95 Prozent aller Bremer Haushalte an das elektrische Netz angeschlossen. Die Stadtwerke Bremen AG wurde schließlich am 23. August 1941 gegründet. Deren Betriebsanlagen und das Leitungsnetz wurden während des 2. Weltkrieges stark beschädigt oder zerstört, die Folge waren häufige Unterbrechungen in der Energieversorgung. Die Konstruktion der Stadtwerke AG blieb jedoch auch nach dem Krieg erhalten. Im Jahr 1998 wurde die bis dahin eigenständige Stadtwerke Bremerhaven AG zu 100% übernommen, wurde 1999 in eine Aktiengesellschaft, die swb AG, umgewandelt und privatisiert und trat ab 1999 unter dem Namen swb Bremerhaven in den Energiemarkt ein. Im Zuge der Liberalisierung der Energiemärkte wurden die Bereiche Erzeugung, Netze und Vertrieb der swb AG in eigenständige Tochtergesellschaften ausgegliedert. Hauptanteilseigner sind seit 2000 das niederländische Energieversorgungsunternehmen Essent mit 51 Prozent sowie die EWE AG in Oldenburg mit den restlichen 49 Prozent. Die Stadt Bremen ist seit dem nur noch mit einer Aktie über die Bremer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft am Unternehmen beteiligt.

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