Strom aus Windkraft

Zurzeit werden in Deutschland etwa 12% des gesamten Stroms aus regenerativen Quellen hergestellt. Strom aus Windkraft macht alleine etwa 5% aus und ist damit die größte Quelle für Ökostrom in Deutschland. Wie wichtig die Investition in regenerative Energien ist, wird bei einem Blick in die Zukunft deutlich. Die Energierohstoffe wie Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas sind begrenzt, doch die Weltbevölkerung wird bis zum Jahr 2030 auf mehr als 8 Milliarden anwachsen und ihren Energiebedarf dabei verdoppeln. Die Wahl von Ökostrom hilft dabei, Treibhausgase zu reduzieren und die Klimabelastung einzudämmen.

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Windenergie

Zu den erneuerbaren Energien zählen außer Windkraft auch Wasserkraft, Sonnenlicht und Biomasse. Energie aus Windkraft macht aber nicht nur den größten Anteil am umweltfreundlich erzeugten Strom aus, sondern ist auch eine der ältesten genutzten Energieformen. Schon vor Jahrhunderten haben die Menschen mit Hilfe von Windmühlen mechanische Energie erzeugt, um Getreide zu mahlen oder Wasser zu pumpen. Für die Stromerzeugung wird die Windmühlentechnik seit dem 19. Jahrhundert verwendet. Der große Vorteil der Stromerzeugung aus Windenergie liegt darin, dass es Wind immer geben wird und bei der Umwandlung der Windenergie in elektrischen Strom keine Treibhausgase freigelegt werden.

Wind entsteht als Druckausgleich zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten. Das führt gleichzeitig zum Nachteil der Windenergie: Wind ist unstetig und weht nie vorhersehbar und in gleicher Intensität. Es ist eine Windgeschwindigkeit von mindestens 18 km/h erforderlich. Daher wird Wind nie als alleinige Energiequelle fungieren können, sondern immer im Verbund mit anderen Energiequellen genutzt werden müssen. Experten schätzen jedoch, dass ein Drittel des Energiebedarfs weltweit alleine durch Strom aus Windkraft gedeckt werden könnte. In Deutschland ist der Einsatz von Windrädern besonders in Küstenregionen sinnvoll. In Zukunft sollen Offshore-Windparks im Meer entstehen, denn dort ist der Wind beständiger. Der erzeugte Strom wird dann über ein Seekabel transportiert und ins Stromnetz eingespeist.

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