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Strompreis-Prognose: EEG-Umlage erreicht 2017 Rekordniveau

11.08.2016

Foto 2017 dürfte die EEG-Umlage auf ein neues Rekordniveau steigenWas? Der Strompreis steigt schon wieder? – Das legt zumindest eine neue Prognose der Denkfabrik Agora Energiewende nahe. Hintergrund sei eine erneute Erhöhung der für den Ökostrom-Ausbau genutzten EEG-Umlage. Wie hoch der Anstieg ausfallen könnte, verrät PREISVERGLEICH.de.

Berlin – Der nächste Anstieg der EEG-Umlage als Teil der Stromrechnung für Verbraucher geht hauptsächlich auf das Konto sinkender Preise an der Strombörse. Nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende steigt die EEG-Umlage für 2017 von derzeit 6,35 auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde.

Verbraucher tragen die Hauptlast

Den mit 0,34 Cent größten Teil des Anstiegs müssen Verbraucher zahlen, weil Energieversorger Strom billiger einkaufen können, aber Betreiber von Ökostrom-Anlagen eine feste Vergütung bekommen. Sie wird über die EEG-Umlage finanziert. Für Stromkunden muss es nicht oder kaum teurer werden – wenn Energieversorger den billigen Einkaufspreis weitergeben.

Die Agora-Rechnung lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag (8. August) vor. Demnach treibt der Bau neuer Windkraftanlagen auf See, genannt Offshore, die EEG-Umlage für 2017 um 0,18 Cent pro Kilowattstunde nach oben. Der Ausbau von Windrädern an Land, Solar- und Bioenergieanlagen macht sich weniger deutlich bemerkbar.

EEG-Umlage erhöht sich jedes Jahr

Agora Energiewende zufolge dürfte die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage, die für Stromkunden entscheidend ist, im kommenden Jahr bei etwa 9,7 Cent pro Kilowattstunde liegen. Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus verbraucht im Schnitt pro Jahr 4.200 Kilowattstunden Strom. Seit ihrer Einführung im Jahr 2010 ist die EEG-Umlage jedes Jahr gestiegen. Nach Berechnungen der Denkfabrik dürfte etwa 2023 mit 8,5 Cent das Maximum erreicht sein.

EEG-Umlage – und was noch?

Die Ökostrom-Umlage zur Förderung von Wind- und Solarstrom macht nur einen Teil des Strompreises aus – aber einen großen. So setzt sich der Strompreis derzeit zusammen:

– Beschaffung, Vertrieb, Margen der Stromanbieter: rund 21 Prozent
– Netznutzungskosten, die Stromanbieter an Netzbetreiber zahlen: rund 24 Prozent
– Ökostrom/EEG-Umlage: rund 23 Prozent
– Mehrwertsteuer: rund 16 Prozent
– Sonstige Umlagen, Steuern und Abgaben: rund 16 Prozent

Es lässt sich wegen der vielen Faktoren nicht seriös berechnen, was etwa ein Anstieg der EEG-Umlage im kommenden Jahr für einen einzelnen Haushalt bedeutet. Denn die Höhe der Stromrechnung hängt davon ab, wo eine Familie wohnt und welchen Stromanbieter sie wählt.

Weitere Informationen zur EEG-Umlage gibt es hier:

Quelle: YouTube/Stadtwerke Dreieich GmbH

Text: dpa/pvg

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