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Eine Zukunft mit Atomkraft? EU sorgt endlich für Klarheit

25.05.2016

Foto Will die EU Atomkraft fördern?Forciert Europa den Ausbau der Atomkraft? Mögliche Pläne der EU in diese Richtung haben zuletzt für große Empörung in Deutschland gesorgt. Nun äußerte sich der EU-Forschungskommissar dazu. Und auch die Grünen gaben eine Mitteilung ab.

Brüssel/Berlin – Die EU wird nach den Worten von Forschungskommissar Carlos Moedas auch künftig keine Entwicklung neuer Atomreaktoren fördern. „Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Wir konzentrieren uns darauf, die Nutzung der Erneuerbaren billiger und effizienter zu machen. Das ist unsere Vision“, sagte Moedas der Funke Mediengruppe (Sonntag, 22. Mai). „Die Zukunft liegt nicht in der Kernenergie.“

Atomfrage spalte Europa

Moedas räumte ein, dass ein vergangene Woche bekannt gewordenes Papier aus seiner Dienststelle den Eindruck vermitteln könnte, Brüssel wolle mit EU-Mitteln die Entwicklung einer nächsten Reaktoren-Generation subventionieren und konterkariere damit die deutsche Politik des Atomausstiegs. Der Text enthalte einige „sehr unglückliche Formulierungen“. Er gebe aber nicht die Meinung der Kommission wieder, sondern sei eine Zusammenstellung von Positionen der Mitgliedstaaten.

In der Atomfrage geht nach den Worten von Moedas ein Riss durch Europa: „Deutschland will raus, Briten und Franzosen setzen weiter auf Kernkraft.“ Die Entscheidung pro oder kontra Atomkraft sei einzig und allein Sache der Mitgliedstaaten. „Als Kommission können wir nicht über den Energie-Mix bestimmen“, sagte er. Die Kommission halte sich strikt an ihr Mandat, im Bereich Kernkraft lediglich Forschung zu den Aspekten Reaktorsicherheit, Abwicklung und Atommüll-Entsorgung zu fördern.

Göring-Eckardt: EU-Kommission will „zurück in Sackgasse Atom“

Aus Sicht der Grünen müsse die Bundesregierung versuchen, die EU-Kommission von etwaigen Überlegungen für eine stärkere Förderung der Atomkraftforschung abzubringen. „Die Bundesregierung sollte ihr politisches Gewicht voll einbringen und klare Position beziehen“, sagte die Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, kürzlich der „Passauer Neuen Presse“. „Wir müssen in der EU um eine energiepolitische Neuausrichtung ringen, und davon bekomme ich nichts mit.“

Göring-Eckardt warf der EU-Kommission vor, sie wolle „zurück in die Sackgasse Atom“. Dabei müsste hinreichend klar sein, dass diese Technologie hoch riskant sei, unkalkulierbare Folgekosten habe und industriepolitisch ein Rückschritt sei. „Die EU hätte eigentlich genug damit zu tun, die Weichen konsequent in Richtung Erneuerbare zu stellen“, sagte die Grünen-Fraktionschefin.

Mehr über Atomkraft erfahren Interessierte im folgenden Video:

Quelle: YouTube/Dokus für Wissensdurstige

Text: dpa/pvg
Bild: dpa

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