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Neue Spitze: Schafft RWE doch noch die Trendwende?

23.09.2015

Foto Steht RWE vor einem grundlegenden Wandel?Wochenlang tobte der Machtkampf um den Aufsichtsratsvorsitz bei RWE. Jetzt hat sich der Computermann Brandt gegen den vom Revier unterstützten Kohle-Retter Müller durchgesetzt. Optimisten sehen darin ein Zeichen für den lange überfälligen Wandel bei RWE. Wie dieser konkret aussehen könnte, verrät PREISVERGLEICH.de.

Essen – Nach wochenlangem Machtkampf hinter den Kulissen steht der künftige Aufsichtsratschef beim angeschlagenen Energieriesen RWE praktisch fest: Es ist der langjährige SAP-Finanzchef Werner Brandt – ein nüchtern-analytischer Zahlenmensch aus dem baden-württembergischen Software-Konzern, ohne Stallgeruch und praktisch ohne Anbindung an die mächtigen Ruhrkommunen, die zusammen fast ein Viertel der RWE-Aktien halten.

Ex-Bundeswirtschaftsminister Werner Müller, der gut vernetzte Organisator des sozialverträglichen Steinkohleausstieges und Chef der Essener Ruhrkohlestiftung, zog den Kürzeren – obwohl die Kommunen in den vergangenen Tagen heftig für ihn gekämpft hatten.

Eine Chance für den Wandel

Beobachter verbinden damit eine Weichenstellung für den lange überfälligen grundlegenden Wandel bei RWE. „Das steht für eine neue Richtung, mehr Digitalisierung und die veränderte Energiewelt“, sagt ein Fachmann.

Dass RWE die Energiewende verschlafen habe, ist ein seit Jahren geäußerter Vorwurf. Der Anteil Erneuerbarer Energien im Unternehmen beträgt ganze fünf Prozent, deutlich weniger als bei vielen Konkurrenten. RWE wird vorgeworfen, viel zu spät auf den kompletten Wandel der Energiewelt reagiert zu haben. Bis heute erzeugen die Essener 60 Prozent ihres Stroms mit Kohle und kämpfen verbissen um ihre Braunkohleerzeugung im Rheinischen Revier, die längst den politischen Konsens verloren hat.

Strom aus Großkraftwerken ist veraltet

Viel mehr Investitionen in Wind- und Solarkraft für Privaterzeuger, in neue technische Lösungen für Energiedienstleistung für Stadtwerke, Haushalte und Mittelständler würden sich Kritiker wünschen. Hier liegt die Zukunft und nicht in der Stromerzeugung mit Großkraftwerken. Der Börsenstrompreis ist bereits von 55 auf rund 30 Euro pro Megawattstunde gestürzt und dürfte weiter fallen, wenn immer mehr Erzeugungskapazität auf den Markt drängt.

Viele Investoren haben noch das Bild im Kopf, wie RWE-Chef Peter Terium bei einer der vergangenen Hauptversammlungen auf der riesigen Bühne der Grugahalle etwas verloren mit einem Tablet-PC in der Hand für die Vorteile des „Smart-Home“-Haussteuerungssystems von RWE geworben hat. Aber Investitionsmittel sind äußerst knapp geworden. Und Terium steht unter Druck vor allem der Kommunen, die zusammen fast 25 Prozent der Aktien halten.

Die Macht der Kommunen

Sie fordern eine verlässliche Dividende. Weitere Dividendenkürzungen scheinen – trotz der momentan fast desolaten Lage – nur schwer durchsetzbar. Und jüngst scheiterte offensichtlich der Vorstoß eines Investors aus dem arabischen Raum für eine Kapitalbeteiligung, weil die Kommunen ihren Anteil nicht verwässert sehen wollten.

Ein selbstbewusst mitregierender Aufsichtsratschef Werner Müller, durchgesetzt auf Druck der Kommunen, hätte Teriums Handlungsspielraum noch weiter eingeschränkt, sagt der Aktionärsschützer Marc Tüngler. Brandt gilt dagegen als sachlicher Vermittler. Er wird sich auf die traditionelle Rolle beschränken und Terium Raum für die notwendigen Reformen lassen, glaubt Tüngler.

Text: dpa/pvg
Bild: dpa

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