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Gefährliche Strommasten? Naturschützer prangern Versorger an

04.09.2015

Foto Gefährliche StrommastenStromleitungen und Masten sind für viele Vögel ein beliebter Platz für eine Flugpause. Sind die Strommasten jedoch unzureichend gesichert, kann es zu Stromschlägen und im schlimmsten Fall zum sogenannten Stromtod kommen. Vor allem größere Vögel wie Weißstörche und Eulen sind betroffen. Das Problem ist lange bekannt. Ganz gelöst ist es noch nicht.

Berlin – Bestimmte Strommasten sind nach Einschätzung des Naturschutzbundes (Nabu) für Vögel wie Weißstörche eine tödliche Gefahr. Auch nach dem Ende einer gesetzlichen Übergangszeit im Jahr 2012 hätten Energieversorger ihre Anlagen noch nicht ausreichend mit Abdeckungen und Ummantelungen nachgerüstet, teilte der Nabu kürzlich mit. Berühren die Vögel mit ihren großen Flügeln zwei stromführende Teile gleichzeitig, erleiden sie einen Stromschlag.

Zahlreiche Vögel erleiden Stromtod

Von Mitte Juli bis Mitte August sind laut Nabu bundesweit sechs tote Weißstörche gemeldet worden, die an Verbrennungen durch Stromschläge gestorben sind. Wie viele Vögel insgesamt an Mittelspannungsleitungen umkommen, ist unbekannt. Nabu-Schätzungen gehen für Großvögel in die Tausende. Betroffen seien neben Störchen auch Greifvögel und Eulen.

Nach Angaben des Nabu-Fachmanns Eric Neuling wird nur ein kleiner Teil der verendeten Vögel gefunden. Sie würden innerhalb von 24 Stunden von Beutetieren geschnappt. Allein für Brandenburg weist die Staatliche Vogelschutzwarte laut Nabu mehr als 350 Weißstörche nach, die in den vergangenen 20 Jahren an Verbrennungen durch Stromschläge starben.

Gesetze werden nur unzureichend umgesetzt

Das Problem ist nicht neu und selbst mögliche Schutzvorkehrungen sind bekannt, sagte der Biologe Klaus Richarz. Er ist Vorsitzender der Gruppe Vogelschutz beim Forum Netztechnik und Netzbetrieb (FNN) im Verband der Elektro- und Informationstechnik VDE. Auf den VDE verweist auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bei diesem Thema. Richarz betonte, es gebe seit 2002 Gesetze und Anwendungsregeln für Netzbetreiber.

An deren Umsetzung hapere es aber noch: „Es ist bedauerlich, dass immer noch Vögel auf diese Weise sterben“, sagte Richarz. Der Biologe sieht die Naturschutzbehörden in der Pflicht: „Sie wären gefragt, Regelungen zu kommunizieren und nachzuhaken.“ Denn vor allem kleinere Netzbetreiber seien wohl unzureichend informiert. Grundsätzliche Widerstände seitens der Energieversorger habe er bislang nicht beobachtet.

Es fehlt an Kontrolle

Weißstörche etwa haben dem Experten zufolge eine ausreichend große Flügelspannweite, um einen Kurzschluss zu verursachen. Dabei sind Masten laut Nabu bei Weißstörchen besonders beliebt, etwa als Brutstätte oder Schlafplatz. Einige Vogelarten können auch mit Stromleitungen kollidieren: Sie erkennen die relativ dünnen Seile nur schlecht.

„Weil an vielen Orten die Kontrollen fehlen, ignorieren zahlreiche Energieversorger die Auflagen oder setzen immer noch wirkungslose Schutzvorrichtungen ein“, erklärte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke. Richarz vom FNN sagt: „Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter.“

Text: dpa/pvg

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