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Stromanbieter vor Gericht: Wann Werbung verboten ist

14.07.2015

Foto Rote Karte für unseriöse WerbungDarf ein Stromanbieter mit allen Mitteln um neue Kunden kämpfen? Nein, sagt das Landgericht Düsseldorf und bestätigte nun eine einstweilige Verfügung gegen einen großen deutschen Stromkonzern. Dieser hatte beim Werben um Kunden behauptet, mit den örtlichen Stadtwerken zusammenzuarbeiten.

Nicht selten müssen sich deutsche Gerichte mit Rechtsstreitigkeiten zwischen Stromkunden und Stromanbietern befassen. Doch mitunter kommt es auch zu Differenzen zwischen einzelnen Stromversorgern, beispielsweise wenn diese sich gegenseitig Kunden abjagen. Mit einem besonders dreisten Fall beschäftigte sich kürzlich das Landgericht Düsseldorf. Beim Werben um Stromkunden hatten Vertriebsmitarbeiter des Energiekonzerns RWE behauptet, das Unternehmen sei der Grundversorger der Stadtwerke Neuss (SWN) und kooperiere mit diesen. Die Stadtwerke Neuss klagten gegen diese Masche und bekamen Recht. Zudem bestätigte das Landgericht Düsseldorf mit seinem Urteil auch eine einstweilige Verfügung gegen RWE, die bereits im Dezember 2014 verhängt wurde. Gegen diese hatte RWE Widerspruch eingelegt, weshalb der Fall nun erneut vor Gericht landete.

Werbung nach „Drücker“-Manier

Mehrere Kunden hatten sich bei den Stadtwerken Neuss (SWN) gemeldet, weil Mitarbeiter eines für RWE tätigen Vertriebsdienstleisters sie hinters Licht führen wollten. Damit treue SWN-Kunden neue Stromverträge bei RWE abschließen, behaupteten die Vertriebsmitarbeiter dreist, RWE und die Stadtwerke seien Kooperationspartner. Ähnliche Fälle gab es bereits bei den Stromanbietern Yellow Strom und Energie2day. Zum Urteil erklärte SWN-Geschäftsführer Heinz Runde in einer Pressemitteilung, dass das Unternehmen sich zwar dem Wettbewerb mit anderen Stromanbietern stelle, sich gegen wettbewerbswidriges Verhalten allerdings zu Wehr setzen werde. Ein Sprecher von RWE erklärte indes, das Unternehmen werde die Vorwürfe ernst nehmen.

Bei Betrugsverdacht beim Stromanbieter nachfragen

Was können Kunden tun, wenn sie auf diese Art zu einem neuen Stromvertrag gedrängt werden? Wer den Verdacht hat, dass sich Mitarbeiter anderer Unternehmen als Mitarbeiter des eigenen Stromanbieters ausgeben, sollte sich beim Kundenservice seines Stromversorgers melden. Zudem sollte man sich nicht vorschnell am Telefon für einen neuen Stromvertrag entscheiden. Ist es doch passiert, bieten viele Stromanbieter ihren Kunden auch Hilfe bei der Rückabwicklung fälschlich abgeschlossener Verträge an. Grundsätzlich gilt: Wer seinen Stromanbieter wechseln möchte, sollte in aller Ruhe im Internet die verschiedenen Stromanbieter vergleichen und sich nicht telefonisch zu einem neuen Vertrag drängen lassen.

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