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Windkraft: Warum hinkt der Südwesten hinterher?

03.07.2015

Die Erzeugung von Strom aus Windkraft ist ein zentraler Eckpfeiler der deutschen Energiewende. Doch Nutzung dieser erneuerbaren Energiequelle gestaltet sich bundesweit sehr unterschiedlich. Spitzenreiter ist Niedersachsen, gefolgt von Brandenburg und Schleswig-Holstein. Zu den Schlusslichtern zählt hingegen Baden-Württemberg, flächenmäßig immerhin das drittgrößte Bundesland. Über die Gründe für den massiven Rückstand äußerte sich nun der Regierungschef.

Stuttgart – Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den langsamen Ausbau der Windkraft im Südwesten verteidigt. »Ich habe mich oft geärgert, ich habe auch manchmal rumgetobt«, sagte Kretschmann am Dienstag (30. Juni) in Stuttgart. »Aber das war schlichtweg nicht schneller unter allen vernünftigen Gesichtspunkten zu machen, so ist es einfach.« Die Landesregierung habe sich unter anderem an Vorgaben zum Umweltschutz der Europäischen Union und des Bundes zu halten. Die FDP hält dagegen die grün-roten Ausbauziele für Windkraft im Land für »unrealistisch«. Die CDU nennt die Gründe für die Schwierigkeiten »eindeutig hausgemacht«. Der Naturschutzbund springt Grün-Rot bei.

Zehn-Prozent-Ziel bei Windkraft

Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) sagte, im vergangenen Jahr seien 94 Anlagen genehmigt worden. »Wir sehen durchaus Licht am Ende des Tunnels.« Untersteller verwies auf eine Studie, wonach es im Schnitt fünf Jahre dauere, bis eine Anlage stehe. Zudem habe Baden-Württemberg nach der Landtagswahl 2011 »bei Null angefangen«. Der Südwesten sei da nicht mit anderen Bundesländern wie Bayern zu vergleichen. Zuletzt standen rund 400 Anlagen in Baden-Württemberg.

Bis 2020 sollen nach Wunsch der Landesregierung zehn Prozent der Stromerzeugung aus der Windkraft kommen. Grün-Rot halte an diesem selbstgesetzten Ziel fest, hatte das Umweltministerium kürzlich auf eine Landtagsanfrage der CDU-Fraktion geantwortet. Dafür sei der Bau von 1.100 weiteren Windenergieanlagen notwendig. Der Südwesten ist seit Jahren Schlusslicht in Sachen Windkraft.

Das windärmste Land der Republik

Die CDU weist die Kritik an der früheren Energiepolitik zurück. »Wer noch nach über vier Jahren versucht, eigenes Unvermögen der Vorgängerregierung anzulasten, ist nicht glaubwürdig«, sagte der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Paul Nemeth. Seit 2011 seien weniger Windräder gebaut worden als unter der CDU-geführten Landesregierungen zuvor. Das grün-rote Landesplanungsgesetz sorge für »planungsrechtliches Chaos und Kompetenzwirrwar«.

Das grün-rote Zehn-Prozent-Ziel hält die FDP schlicht für »unrealistisch«, wie der Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke sagte. Baden-Württemberg sei mit einer durchschnittlichen Auslastung der Windräder von 1.300 Jahresvolllaststunden das windärmste Land der Republik. »Statt immer von Windrädern zu schwadronieren, sollte Grün-Rot sich wesentlich mehr um Energieeffizienz, Innovationen und Entwicklung von Speichersystemen kümmern.«

Schnelligkeit durch Gründlichkeit

Nach Ansicht des Naturschutzbundes (Nabu) Baden-Württemberg schreitet der Ausbau der Windkraft so schnell wie möglich voran. »Bei der Windkraft muss die Devise heißen: Schnelligkeit durch Gründlichkeit«, sagte der Landesvorsitzende Andre Baumann. Ziel müsse sein, dass der Ausbau rechtssicher erfolge und Planungen nicht wieder von Gerichten einkassiert würden. Dabei spiele insbesondere der Artenschutz eine wichtige Rolle.

Text: dpa/lsw/pvg

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