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Sollten Stromkunden für Energiewende entlohnt werden?

24.06.2015

Die Energiewende schreitet in Deutschland weiter in rasantem Tempo voran. Mit einem Anteil von über 28 Prozent haben die Einspeisungen aus erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr einen neuen Rekordstand erreicht. Durch das sukzessive Wachstum der Solar- und Windanlagen erhöhen sich allerdings auch die Schwankungen im Stromnetz. Diesem Umstand müssen Stromkunden in Zukunft Rechnung tragen, indem sie ihren Stromverbrauch entsprechend anpassen.

Berlin/Stuttgart – Zum Gelingen der Energiewende sollten Verbraucher aus Sicht der Stuttgarter Landesregierung ihre Stromnutzung den Gegebenheiten am Markt anpassen – dafür aber auch belohnt werden. «Auch die privaten Haushalte können dazu beitragen, Stromangebot und -nachfrage durch flexibles Verhalten künftig besser aufeinander abzustimmen», sagte der baden-württembergische Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller (Grüne) laut einer am Sonntag (21. Juni) in Stuttgart verbreiteten Mitteilung. Hintergrund ist, dass regenerativ erzeugter Strom weder immer unmittelbar verbraucht werden kann noch stets ausreichend erneuerbare Energie gerade dann vorhanden ist, wenn sie gebraucht wird.

Energiewende: Finanzielle Anreize für Privatleute gefordert

Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste habe ergeben, dass zukunftsträchtige Potenziale vor allem in den Bereichen Elektromobilität, Wärmepumpen, Speicherheizungen, Photovoltaik mit Speicher und kleinen Blockheizkraftwerken lägen, sagte Untersteller. Er forderte für Privatkunden konkrete finanzielle Anreize.

«Variable Tarife für bewussten Stromkonsum sind eine große Chance für alle», sagte Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne). Er forderte von den Stromanbietern neue Tarifmodelle. So könnten die Firmen Verbraucher dafür belohnen, dass sie Energie dann nachfragen, wenn erneuerbare Energien im Überfluss vorhanden sind, und dass sie Strom sparen, wenn Energie auch aus fossilen Quellen erzeugt werden muss.

Energiewende: Das schafft eine kWh Strom

Der Stromverbrauch wird in Kilowattstunden (kWh) berechnet. Im Durchschnitt benötigt ein Singlehaushalt in Deutschland 2.050 Kilowattstunden im Jahr, zwei Personen kommen mit 3.440 aus. In einem Haushalt mit drei Personen werden 4.050 benötigt, 4.940 Kilowattstunden im Wohnraum für vier Personen, zählt die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung auf. Die benötigte Menge steigt mit wachsender Haushaltsgröße schwächer an, da Geräte wie ein Kühlschrank ja gemeinsam benutzt werden.

Was kann man eigentlich mit einer Kilowattstunde alles machen? Die HEA hat das ausgerechnet:

– circa 70 Tassen Kaffee kochen
– ein Mittagessen für vier Personen auf dem Elektroherd zubereiten
– etwa 130 Scheiben Brot toasten, aber nur einen Kuchen backen
– 2.000 Mal rasieren oder etwa eine halbe Stunde lang bügeln
– einen 1.000-Watt-Föhn eine Stunde lang nutzen
– 15 Stunden in einen LED-Fernseher mit 102 Zentimeter Bilddiagonale schauen
– neun Kilogramm Wäsche bei 60 Grad in der Maschine reinigen
– ein Mal den Geschirrspüler anstellen
– rund 91 Stunden lang eine Energiesparlampe für elf Watt brennen lassen

Wie man zu Hause einfach Strom sparen kann, erfahren Interessierte im folgenden Video:

Quelle: YouTube/EnergieAgenturNRW

Text: dpa/lsw/tmn/pvg

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