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BGH-Urteil zu Stromzählern: Sieg für die Energiewende

15.06.2015

Foto Urteil Energiewende StromzählerDeutschland ist Vorreiter in Sachen Energiewende – doch immer wieder werden dem Projekt Steine in den Weg gelegt. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes stärkt nun die Rechte aller Verbraucher, die ihren eigenen Strom erzeugen und speichern. Energieanlagen in Haushalten und Unternehmen sollen dadurch bald günstiger und einfacher in das Stromnetz eingebunden werden können.

Eigenen Strom erzeugen und speichern – immer mehr Menschen in Deutschland betreiben eine Energiewende im kleinen Format beispielsweise durch Solarbatterien und Blockheizkraftwerke. Die Hauskraftwerke werden mit dem Strommarkt vernetzt und können so beispielsweise auch für mehr Stabilität in den Stromnetzen sorgen. Damit solche Konzepte von den Verbrauchern angenommen werden, kommt es unter anderem auf eine günstige und intelligente Messung der Stromflüsse an. Genau darüber gab es jedoch jahrelang Streit zwischen dem Ökostromanbieter LichtBlick und dem Energieunternehmen EWE Netz.

Festhalten an teurer Vor-Ort-Ablesung

Die Netzgesellschaft des Stromanbieters EWE stritt mit LichtBlick um den Anschluss von bestimmten Blockheizkraftwerken in ihrem Netzgebiet. Den Stromzähler des Mini-Kraftwerks für den Heimgebrauch hatte der Stromanbieter nicht wie üblich am „zentralen Zählerplatz“ beim Kunden eingebaut. Um Kosten zu sparen, arbeitete er stattdessen mit fernauslesbaren Stromzählern, die in den Kraftwerken installiert werden und die Messdaten alle 15 Minuten auswerten und übertragen können. EWE Netz pochte allerdings auf die (teurere) Vor-Ort-Ablesung und verlangte von LichtBlick, zusätzlich zu den fernauslesbaren Zählern Viertelstundenzähler beim Kunden einzubauen. Dagegen ging der Ökostromanbieter vor und bekam dabei auch Unterstützung durch die Bundesnetzagentur, die die Rechtsauffassung des Stromversorgers schon 2012 bestätigte. EWE Netz klagte jedoch bis zum Bundesgerichtshof, der kürzlich sein Urteil in dem Fall sprach.

Urteil: „Ohrfeige für die Energiewende-Bremser“

Laut des Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) ist es rechtens, wenn ein Stromanbieter fernauslesbare Zähler in seinen Kraftwerke installiert, anstatt die Stromzähler am „zentralen Zählerplatz“ in den Haushalten der Kunden einzubauen (Az.: EnVR 45/13). Wenn ein Unternehmen solche Stromzähler in seinen Kraftwerken einbaut, ist es demnach nicht erforderlich, zusätzliche Zähler beim Kunden zu installieren. LichtBlick feierte das Urteil in einer Mitteilung als „schallende Ohrfeige für die Energiewende-Bremser“. Nach Angaben des Unternehmens können Stromzähler durch das BGH-Urteil in Zukunft preiswert in dezentrale Energieanlagen eingebaut werden. Teure Stromzähler und Extra-Ableseverfahren werden laut LichtBlick überflüssig.

Hintergrundinformationen zum Thema Blockheizkraftwerke verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/Martin Henrich

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