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Neue Stromkooperation: So wird Ökostrom sicherer

10.06.2015

Foto Ökostrom-Erzeugung in DeutschlandÖkostrom ist launisch: Viel Wind und Sonnenschein sorgen für einen Stromüberschuss, bei Flaute und Bewölkung mangelt es jedoch an grünem Strom. Um die Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende zu gewährleisten, hat Deutschland nun eine Stromkooperation mit elf Ländern vereinbart. Euphorische Zeitgenossen wie Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sprechen gar von einer „Zeitenwende in der Energiepolitik“.

Deutschland hat gemeinsam mit elf weiteren europäischen Staaten eine Stromkooperation vereinbart. Das Abkommen soll die Zusammenarbeit bei der Strom-Versorgungssicherheit verstärken. Anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung in Luxemburg sprach Sigmar Gabriel (Bundesminister für Wirtschaft und Energie, SPD) laut einer Mitteilung des Ministeriums von einer „Zeitenwende in der Energiepolitik“. Ziel der teilnehmenden Staaten sei es, die Versorgungssicherheit zukünftig europäisch und nicht mehr nur national zu denken. Im Rahmen der neuen Stromkooperation soll zudem die Ökostrom-Erzeugung durch eine stärkere Vernetzung zwischen den Ländern stabiler gemacht werden. Vor allem bei hoher Nachfrage soll der Austausch grenzüberschreitende Stromlieferungen ermöglichen. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist naturgemäß starken Schwankungen unterworfen. Bei viel Wind und Sonnenschein gibt es einen Überfluss an Ökostrom, bei Flaute oder großer Bewölkung mangelt es dagegen am Strom aus regenerativen Energien.

Sinken die Stromkosten durch die neue Kooperation?

Laut dem Bundeswirtschaftsministerium sieht die neue Stromkooperation eine verstärkte Flexibilisierung von Angebot und Nachfrage vor und setzt sich zudem dafür ein, keine gesetzlichen Preisobergrenzen einzuführen. Der Wettbewerb auf dem nationalen und europäischen Strommarkt soll dadurch gestärkt werden – ein Vorteil nicht zuletzt für die Stromkunden, die von einer großen Angebotsvielfalt bei Stromtarifen profitieren. Am neuen Stromverbund nehmen die folgenden Staaten teil:

– Belgien
– Dänemark
– Deutschland
– Frankreich
– Luxemburg
– Niederlande
– Norwegen
– Österreich
– Polen
– Schweden
– Schweiz
– Tschechien

Die Politik setzt große Hoffnungen in die neue Vereinbarung. Wirtschaftsminister Gabriel erklärte am Rande des Treffens der EU-Energieminister in Luxemburg, die Stromkooperation sei „ein großer Schritt nach vorn“ auf dem Weg zu einer europäischen Energieunion. Zukünftig solle nicht „unnötig“ in Kraftwerkskapazitäten investiert, sondern vielmehr die Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern im Sinne der Verbraucher und der Preise gestärkt werden. Bislang halten die deutschen Stromversorger Reservekraftwerke vor, die alles andere als rentabel sind. Diese sollen einspringen, wenn zu wenig Ökostrom erzeugt wird. Als Ausgleich für die unrentablen Kraftwerke erhalten die Stromversorger eine Ausgleichszahlung, die über erhöhte Netzentgelte auch von den deutschen Verbrauchern gezahlt wird. Dank der neuen Stromkooperation soll zukünftig auf einige der teuren Reservekraftwerke verzichtet werden – ein Kostenvorteil, der hoffentlich auch den Stromkunden zu Gute kommen wird.

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