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Erneuerbare Energien: Folgt Deutschland Costa Ricas Beispiel?

03.06.2015

Sonnenenergie, Biomasse, Wind- und Wasserkraft – all diese Energieformen haben eines gemeinsam: Sie sind erneuerbare Energien und somit klimafreundlich. Ihre Nutzung ist ein wichtiger Faktor, um die Lebensbedingungen auf unserer Erde langfristig zu garantieren. Zum Glück sind es immer mehr Länder, die auf sie vertrauen, etwa Costa Rica, das zu Jahresbeginn einen bemerkenswerten Rekord aufgestellt hat, und natürlich Deutschland.

Berlin – Auch wenn Costa Rica sich jetzt schon teilweise vollständig mit grüner Energie versorgen kann – kein Land wagt bisher eine solche Kehrtwende wie Deutschland. Denn das Industrieland verbraucht natürlich deutlich mehr Strom und hat über 80 Millionen Einwohner. Der Anteil erneuerbarer Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) an der Bruttostromerzeugung liegt heute bei knapp 27 Prozent. 2014 stieg die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft von 152,4 auf 160,6 Milliarden Kilowattstunden. Insgesamt wurden in dem Jahr 614 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, der Verbrauch lag bei 578,5 Milliarden Kilowattstunden. Das bedeutet, es gibt gerade im Sommer oft ein Überangebot und einen hohen Stromexport ins Ausland.

Bis zu 60 Prozent Ökostrom im Jahr 2035

Es gibt in Deutschland bereits über eine Million Solaranlagen, zudem 25.000 Windkraftanlagen an Land – und in Nord- und Ostsee sollen bis 2020 großen Windparks mit einer Leistung von 6.500 Megawatt entstehen. Die Ziele lauten gemäß des Koalitionsvertrags von Union und SPD: 40 bis 45 Prozent Ökostrom-Anteil bis zum Jahr 2025 und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035. Mittelfristig soll das System von auf 20 Jahre garantierten Förderzahlungen auslaufen – denn die entstehenden Kosten werden per Umlage auf die Strompreise abgewälzt. Allerdings senkt der Ökostrom zugleich die Einkaufspreise für Strom, wovon die von Umlagen weitgehend befreite energieintensive Industrie durchaus profitieren kann. Allerdings fehlen zwischen Norden und Süden große Stromtrassen, um Windstrom zu dortigen Industriezentren zu bringen.

Vorbild Costa Rica?

Wie es gehen kann, zeigte jüngst das kleine Costa Rica, das seinen Strombedarf in den ersten 75 Tagen dieses Jahres vollständig mittels erneuerbarer Energien gedeckt hatte. Zwar haben auch schon Island und einige kleine Inselstaaten ihren Elektrizitätsverbrauch erfolgreich ganz ohne fossile Brennstoffe oder Atomstrom bestritten – dies über eine Dauer von zweieinhalb Monaten zu schaffen, gilt aber als Rekord. Als Blaupause für die großen Industriestaaten kann das vermeintliche Entwicklungsland mit gerade einmal 4,8 Millionen Einwohnern allerdings nur bedingt dienen. Denn es gibt kaum wirklich energieintensive Industrie, die Wirtschaft ist vor allem von Tourismus und Landwirtschaft geprägt. Und die 100 Prozent Stromversorgung aus grüner Energie erreichte Costa Rica auch nur wegen günstiger klimatischer Bedingungen: Ungewöhnlich starke Regenfälle füllten die Stauseen bis zum Anschlag. Das spielte dem lateinamerikanischen Staat, in dem die Wasserkraft rund 80 Prozent der erneuerbaren Energien ausmacht, direkt in die Karten.

Mehr über die grüne Energieerzeugung in Costa Rica verrät das folgende englischsprachige Video:

Quelle YouTube/ODN

Text: dpa/pvg

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