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Energiewende: Streit um Stromtrassen spitzt sich zu

21.05.2015

Foto Stromtrassen für die Energiewende„Stromleitungspoker“ oder „vernünftige Energiepolitik“? Der Streit um geplante Stromtrassen durch Bayern und Baden-Württemberg erhitzt mal wieder die Gemüter. Neue Pläne der bayrischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sehen vor, dass die geplante Sued.Link-Trasse um Bayern herum gebaut werden soll – ein Vorstoß, den außerhalb Bayerns kaum jemand gutheißt.

Schon seit längerer Zeit gibt es Ärger um den Bau neuer Stromtrassen durch Deutschland. Diese sind wegen der Energiewende dringend nötig, sorgen jedoch auch regelmäßig für Streit zwischen den Bundesländern. Wenn spätestens 2022 die letzten Atommeiler in Süddeutschland abgeschaltet werden, müssen Bayern und Baden-Württemberg verstärkt mit Windstrom aus Norddeutschland beliefert werden. Dieser soll unter anderem über die 800 Kilometer lange Stromtrasse Sued.Link von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen nach Süddeutschland transportiert werden. Netzbetreiber preisen die Trasse als „Hauptschlagader der Energiewende“ an, doch Anwohner, die im Bereich der geplanten Trasse wohnen, sind mehr als skeptisch. Vor allem in Bayern ist der Widerstand gegen die geplante Stromautobahn riesig. Bayern will zwar den norddeutschen Windstrom, aber keine Stromtrasse.

Aigners Pläne sorgen für Eklat

Am Wochenende machten neue Pläne der bayrischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Runde, wonach der Streckenverlauf der Sued.Link-Trasse um Bayern herum nach Westen, also durch Hessen und Baden-Württemberg, verlegt werden soll. Aigner bekommt dabei Rückendeckung vom bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der ebenfalls verhindern will, dass die Energieautobahn durch Bayern verläuft. Er nannte den Vorschlag Aigners „vernünftige Energiepolitik“, da ja schließlich Baden-Württemberg auch die Trasse brauche. Vertreter des südwestdeutschen Bundeslandes sehen das allerdings ganz anders und nannten das Vorgehen der Bayern-Politiker „bayrischen Egoismus“. Und auch vom zuständigen Stromnetzbetreiber Tennet kommen kritische Töne: Die Verlegung der Trasse würde den Netzausbau in Deutschland um Jahre zurückwerfen, so Tennet-Chef Lex Hartmann gegenüber „Spiegel Online“.

Streit um Stromtrassen gefährdet Energiewende

Wie ernst der bayrische Vorschlag der Streckenänderung ist, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Eine Einigung um die geplanten Stromtrassen muss es jedoch schon bald geben, denn ohne die Stromtrassen ist die deutsche Energiewende in Gefahr. Mehr Informationen zum Thema gibt es im folgenden Video:

Quelle: YouTube/TenneT

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