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Urteil: Dürfen Windräder den Wetterfrosch ärgern?

15.05.2015

Windkraftreder behindern WettersonarDer Wetterfrosch prophezeit uns täglich nach den Nachrichten das Wetter der kommenden Tage. Statt auf eine Kristallkugel vertraut er dabei auf High-Tech-Messgeräte, deren Verlässlichkeit nun von Windrädern bedroht ist. Was schräg klingt, führte jetzt vor Gericht. Zwei Staatsinteressen stehen im Konflikt.

Im Zuge der Energiewende sind deutschlandweit viele neue Windräder in Betrieb gegangen. Wer nicht gerade neben einem neuen Windpark wohnt, findet das soweit ganz löblich – immerhin ein Dienst für die Umwelt und Beitrag zur Zukunft. Der Deutsche Wetterdienst sieht das sicherlich nicht anders, hat jetzt aber trotzdem etwas gegen Windräder: Der Wetterdienst fürchtet, nicht mehr vor Unwettern warnen zu können, weil Windräder den Wetterradar beeinflussen. So stoßen jetzt zwei wichtige staatliche Interessen aufeinander: Wetterwarnungen prognostizieren und die Energiewende. Nach dem tödlichen Windstromrekord ein zweiter relevanter Nachteil der Windkraft.

Windräder sabotieren Wetterdienst

Um die Radaranlagen des Wetterdienstes, die beispielsweise in Essen, Rostock oder Dresden stationiert sind, gibt es eine empfohlene Schutzzone von 20 Kilometern. Stehen in dieser Schutzzone Windräder, passiert geisterhaftes: Unwetter, die tatsächlich da sind, werden nicht registriert. Oder aber Unwetter sind unsichtbar, obwohl sie da sind. Schuld daran sollen die Windräder in der jeweiligen Schutzzone sein, deren Rotoren die empfindlichen Anlagen des Wetterdienstes überfordern.

Gericht gießt Öl ins Feuer

Der Wetterdienst, der nun entsprechend schlecht auf Windkrafträder zu sprechen ist, muss zu allem Übel auch noch eine gerichtliche Schlappe einstecken: In einem Urteil (AZ 6K869/14 TR) entschied das Verwaltungsgericht Trier, der Deutsche Wetterdienst habe es zu akzeptieren, wenn im Arbeitsbereich der Wetterstationen Windkraftanlagen errichtet werden, auch wenn dies die Messergebnisse verzerrt. Damit genehmigten die Richter zugleich den Bau von drei neuen Windkraftanlagen im Eifelkreis, obwohl sie nur 10 Kilometer von Radarstationen des Wetterdienstes entfernt sind. Die von der Weltorganisation für Meteorologie empfohlene Schutzzone von 20 Kilometern spielte für das Urteil keine Rolle.

Sauberer Strom oder Unwetterwarnung?

Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass er seinen gesetzlichen Auftrag, Bürger vor gefährlichen Wetterbedingungen zu warnen, unter diesem Urteil nur noch eingeschränkt befolgen kann. Auch das Gericht erkennt diese Beeinträchtigung durchaus als Wahrheit an. In der Urteilsbegründung heißt es: „Sobald Niederschlag auftritt, kommt es zu Fehlmessungen (…), was beispielsweise negative Auswirkungen auf die Gewitter- und Hagelerkennung hat.“ Zugleich wiesen die Richter auf ein Gutachten hin, wonach der Einfluss der Windkrafträder mit „technischen Maßnahmen“ gemindert werden kann. Der Bundesverband Windenergie kommentiert das Urteil: „Wir haben immer angezweifelt, dass die Beeinträchtigungen des Wetterradars durch Windkraftanlagen so groß sind, dass sich Gewitter und Hagel nicht mehr solide vorhersagen lassen.“

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