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Sonnenfinsternis: Droht Deutschland ein Strom-Blackout?

17.03.2015

(Foto) Sonnenfinsternis und SolarstromproduktionDas ist wahrlich keine schöne Vorstellung: Mitten am Vormittag verdunkelt sich der Himmel, der Strom fällt aus, U-Bahnen bleiben stecken, Chaos bricht aus. Klingt nach einem schlechten Film? Wegen der Sonnenfinsternis am Freitag, den 20. März, befürchten manche Menschen genau solch ein Szenario für Deutschland. Doch was ist dran an der Angst vor dem Strom-Blackout?

Am Freitag, den 20. März, findet eine partielle Sonnenfinsternis über Deutschland statt. Was das mit Strom zu tun hat? Nun, eine ganze Menge: Da Deutschland als Vorreiter in Sachen Energiewende auf Solarstrom setzt, befürchten viele Menschen einen Stromausfall wegen der nachlassenden Sonnenstrahlung. Und die Sorge ist gar nicht mal so unbegründet.

Sonnenfinsternis sorgt für doppelten Stresstest

In Deutschland gibt es etwa eine Million Solaranlagen, die zusammen maximal 39.000 Megawatt Strom erzeugen können – so viel wie 39 mittelgroße Atomkraftwerke. Während der partiellen Sonnenfinsternis wird am kommenden Freitag zwischen 09:30 und 12 Uhr die Sonne um bis zu 82 Prozent vom Mond verdeckt. Sofern keine Wolken am Himmel über Deutschland sind, führt dieses seltene Naturschauspiel zu gleich zwei stressigen Situationen für das deutsche Stromnetz:

1. Sobald sich der Mond vor die Sonne schiebt, bricht die Stromproduktion von Solaranlagen ein

2. Bewegt sich der Mond wieder von der Sonne weg, steigt die Stromproduktion um ein Vielfaches an – schließlich endet die Sonnenfinsternis um die Mittagszeit, wenn die Sonnenstrahlung über Deutschland am kräftigsten ist.

Sofern der Himmel über Deutschland am Freitagvormittag wolkenlos ist, könnte die hiesige Stromversorgung um bis zu 15.000 Megawatt in nur einer Stunde schwanken – eine massive Belastung für das deutsche Stromnetz.

Ein Blackout ist nicht ausgeschlossen

Der Verband europäischer Stromnetzbetreiber ENTSO-E warnte bereits davor, dass die Sonnenfinsternis am kommenden Freitag eine „nie dagewesene Herausforderung“ für die europäische Stromversorgung darstelle. Bei klarem Wetter würden am Freitag in ganz Europa bis zu 35 Gigawatt Strom wegfallen – das wäre so, als würden 150 bis 200 konventionelle Kraftwerke vom Netz genommen werden. ENTSO-E erklärte jedoch auch, dass sich die europäischen Stromnetzbetreiber bereits seit über einem Jahr auf die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 vorbereiten. Die deutschen Netzbetreiber 50 Hertz, Tennet und Amprion werden versuchen, den Ausfall der Solarenergie über andere Kraftwerke abzufedern. Dass es dennoch am Freitag zu Stromausfällen kommen kann, ist nicht auszuschließen. Wer kann, sollte die stromfreie Zeit dann eben einfach nutzen, um die Sonnenfinsternis zu bewundern…

Mehr zum Einfluss der Sonnenfinsternis auf die Solarstromproduktion verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/pvspeicher.htw-berlin.de

Für alle, die sich vorsichtshalber auf einen Stromausfall am Freitag vorbereiten wollen, empfiehlt sich ein Blick in den Ratgeber „Stromausfall – Was tun, wenn das Licht ausgeht?„.

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