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Seekabel: Wie Norwegen uns bei der Energiewende hilft

19.02.2015

(Foto) Seekabel für die EnergiewendeDie Energiewende trägt Früchte, der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix steigt. Es gibt jedoch ein Riesenproblem: In Deutschland gibt es kaum Möglichkeiten zur Zwischenspeicherung der Energie. Abhilfe soll nun ein neuartiges Seekabel zwischen Norwegen und Deutschland schaffen. Was dahinter steckt, lesen Sie hier.

Deutschland und Norwegen haben kürzlich den Weg für ein neuartiges Seekabel freigemacht, das den Austausch regenerativ erzeugter Energie zwischen beiden Ländern ermöglichen soll. Vertreter des Übertragungsnetzbetreibers Tennet, des norwegischen Netzbetreibers Statnett und der staatlichen Förderbank KfW unterzeichneten bereits einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Noch sind einige Formalitäten zu klären, doch schon bald kann der Bau des NordLink genannten Projekts begonnen werden. 2019 soll der Probetrieb aufgenommen werden, 2020 soll das Kabel dann voll einsatzfähig sein.

Stromhighway zwischen Deutschland und Norwegen

Das geplante Seekabel soll etwa 620 Kilometer lang sein und vom südnorwegischen Tonstad bis nach Wilster in Schleswig-Holstein führen. Dank des Kabels soll Windstrom, der in Deutschland erzeugt wurde, in norwegischen Wasserkraftwerken gespeichert werden können. Im Gegenzug kann durch das Kabel auch norwegischer Strom aus Wasserkraft nach Deutschland geleitet werden. Das Seekabel soll eine Kapazität von bis zu 1.400 Megawatt Strom haben, was der Leistung eines Atomkraftwerkes entspricht.

Problem Zwischenspeicherung

Zwar vermeldet die deutsche Ökostrombranche immer neue Rekordmeldungen, doch ein großes Problem der Energiewende konnte bislang noch nicht gelöst werden: Wie soll überschüssige Ökoenergie zwischengespeichert werden? Bislang fehlte es an praktikablen Lösungen, daher wird NordLink umso mehr gefeiert. Herrscht in Deutschland ein Stromüberschuss, beispielsweise weil gerade ein Sturm übers Land fegt, wird der nicht gebrauchte Windstrom über das Seekabel nach Norwegen geliefert und dort in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert. Gibt es dann in Deutschland wegen einer Flaute zu wenig Strom, wird der Strom über NordLink zurückgeleitet. Dank des neuen Seekabels rückt die Vision von einer hundertprozentigen Ökostromversorgung Deutschlands ein Stückchen näher.

Im folgenden Video gibt es weitere Informationen zu Speichermöglichkeiten von Ökostrom:

Quelle: YouTube/Kalatiso

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