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Strom aus Schlamm: Dreckige Energie mal anders

05.02.2015

(Foto) Strom aus AbwasserEine US-Bioenergiefirma vermag mit einem speziellen Verfahren zur Stromproduktion den Strommarkt zu revolutionieren – vorausgesetzt die zunächst merkwürdig klingende Idee „Strom aus Schlamm“ kann sich durchsetzen.

Die US-Bioenergiefirma Janicki Bioenergy hat im Bundesstaat Washington eine relativ überschaubare Anlage von 200 Quadratmetern in Betrieb genommen, die großes zu leisten vermag. Dort wird aus stinkendem Schlamm und dreckigem Abwasser Strom erzeugt. Dabei entsteht sogar wieder sauberes Wasser, das sich trinken lässt. Während man in Deutschland nur darüber streitet, ob die Energiewende an ihren Kosten gescheitert ist, gelten bei diesem Projekt humanistische Ziele.

So arbeitet die Schlamm-Raffinerie

Die innovative Anlage konzentriert die neuesten Technologien der Energiewirtschaft zu einem ausgetüfftelten System. An dessen Anfang wird schlammiges Abwasser eingeleitet, welches dann durch einen sogenannten Omniprozessor erhitzt und eingedampft wird. Dabei verbrennen die Partikel im Schlamm und es entsteht Wasserdampf. Die so aus dem Schlamm freigesetzte Energie lässt sich als elektrischer Strom nutzen. Der erzeugte Wasserdampf wird hingegen kondensiert, aufbereitet und wieder als Frischwasser aufgefangen. – Soweit so gut. Aber ist das „Kochen von Schlamm“ wirklich effektiv?

Noch etwas schwach auf der Brust

Der Prototyp der Anlage kann bislang täglich 12,3 Kubikmeter Schlamm verarbeiten. Daraus werden zirka 10.000 Liter Frischwasser und 150 Kilowatt Strom gewonnen. Anfang des kommenden Jahres soll eine Nachfolgeanlage aber bereits 86.000 Liter Wasser und 300 kW gewinnen können. Ob sich dieses Verfahren zur Stromgewinnung in der westlichen Kultur durchsetzt, bleibt dennoch fraglich. Der große Gewinn ist aber sicher. Überall dort wo dreckiges Abwasser vorhanden ist, während es an Strom und Trinkwasser mangelt, wird die Anlage auf großes Interesse stoßen. Eine große Hilfe könnte sie so auch in unterversorgten Gebieten sein, wie beispielsweise in weiten Teilen Afrikas.

Strom aus Schlamm als Entwicklungshilfe

Die Schlammraffinerie ist freilich nicht die erste technische Errungenschaft, die Entwicklungs- und Schwellenländern den Weg zu einer sicheren Grundversorgung ebnet. Allerdings sind in diesem Fall die Kosten überschaubar, was eine tatsächliche Hilfe umso wahrscheinlicher macht. Eine Anlage, die 100.000 Menschen mit Strom bzw. frischem, sauberen Wasser versorgen kann, wird etwa 1,5 Millionen US-Dollar kosten. Das ist nicht geschenkt, Ländern der „Dritten Welt“ aber eine realistische Perspektive. Zudem sollen in das Projekt örtliche Unternehmer eingebunden werden, sodass die Anlagen auch von den Eigentümern gewartet und betrieben werden können. Wer weiß: Ist das die lang ersehnte Lösung wie endlich flächendeckend sauberes Wasser und Strom zur Verfügung stehen? Derzeit haben etwa 40% der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Wie eine solche Aufbereitungsanlage aussieht, zeigt das folgende Video:

Quelle: YouTube/thegatesnotes

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