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Prozess: Erhalten Teldafax-Kunden doch noch Recht?

30.01.2015

(Foto) Gerichtsverfahren Teldafax700.000 Kunden geprellt, einen Schaden von 500 Millionen Euro verursacht – und das Geld ist futsch? Genau das droht den Betroffenen der Teldafax-Pleite. Derzeit wird der Prozess gegen drei ehemalige Manager neu aufgerollt, doch der Ausgang des Verfahrens ist unklar.

Riskantes Geschäftsmodell

In dieser Woche wurde das Gerichtsverfahren um die spektakuläre Teldafax-Pleite in Bonn neu aufgenommen. Bereits vor einem Jahr begann ein erstes Verfahren, das jedoch wegen Verfahrensfehlern ausgesetzt werden musste. Nun also der zweite Anlauf. Das Verfahren dreht sich um die Insolvenz des Billigstromanbieters Teldafax aus dem Jahr 2011. Das Unternehmen verkaufte Strom deutlich billiger als die Konkurrenz. Der Haken: Dieses riskante Vorgehen konnte sich Teldafax gar nicht leisten. Der Stromanbieter finanzierte sein Geschäft über Vorauszahlungen seiner Stromkunden und nahm Verluste bewusst in Kauf. Offenbar war das Unternehmen bereits seit 2009 pleite, warb aber dennoch fleißig weiter um Neukunden, um sein Schneeballsystem, wie das Handelsblatt das Vorgehen nannte, weiter zu betreiben.

Wusste Teldafax von der drohenden Pleite?

Ob die Pleite von Teldafax bereits seit 2009 absehbar war, muss das Gericht nun klären. Die Anklage zumindest ist davon überzeugt und wirft den ehemaligen Managern des Billigstromanbieters gewerbsmäßigen Betrug, Insolvenzverschleppung und Bankrotthandlungen vor. Um dies zu untermauern, hat die Anklage exemplarisch 246 Fälle zusammengetragen. Bei einer Verurteilung drohen den ehemaligen Managern mehrjährige Haftstrafen. Der erste Verhandlungstag begann zäh: Nur einer der drei Ex-Manager ist offenbar bereit, auszupacken. Die anderen beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder zeigten sich wenig kooperativ.

Bekommen Kunden ihr Geld zurück?

Die Teldafax-Pleite gehört zu den größten Unternehmensinsolvenzen der deutschen Geschichte. Der Schaden für die etwa 700.000 Kunden, die von der Teldafax-Insolvenz betroffen sind, ist immens: Zwar beträgt die durchschnittliche Forderung pro Gläubiger „nur“ etwa 500 Euro, bei der Masse an geprellten Kunden beläuft sich die Schadenssumme jedoch auf 500 Millionen Euro. Ob die vielen geprellten Stromkunden jemals ihr Geld wiedersehen werden, ist fraglich. Sollten die drei Ex-Manager verurteilt werden, dürfte zwar die Aussicht auf erfolgreiche Schadensersatzklagen steigen. Dennoch müssen viele der Gläubiger ihr Geld abschreiben, denn die ehemaligen Manager dürften nicht in der Lage sein, den Gesamtschaden von 500 Millionen Euro zu ersetzen.

Beim Wechsel auf Vorkasse verzichten

Die Teldafax-Pleite zeigt, dass Kunden beim Wechsel des Stromanbieters unbedingt auf eine Zahlung per Vorkasse verzichten sollten. Andernfalls ist es bei einer Pleite des Stromversorgers schwer, das im Voraus gezahlte Geld zurückzubekommen.

Wann mit einem Urteil im Teldafax-Prozess gerechnet werden kann, verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/GermanyNewsMedia

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