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Sondertarife: Wenn das Stromsparen 1.800 Euro extra kostet

29.01.2015

(Foto) Schreck bei der StromabrechnungKaum zu glauben, dass Kunden für das Stromsparen bestraft werden können. Doch in Hagen ist genau das passiert: Ein Stromversorger fordert 1.800 Euro Nachzahlung von einem Kunden, weil der zu wenig Strom verbrauchte. Mehr über den kuriosen Fall auf PREISVERGLEICH.de.

Sondertarif verlangt ungewöhnliche Maßnahmen

Dass Kunden nachzahlen müssen, wenn sie mehr Strom als kalkuliert verbraucht haben, ist bekannt. Dass Stromversorger aber auch Nachzahlungen fordern dürfen, wenn Kunden zu wenig Strom verbraucht haben, klingt zunächst wie ein schlechter Witz. In Hagen ist genau dies passiert, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) kürzlich berichtete. Ein Gastronom muss 1.800 Euro nachzahlen, weil er es nur einmal im vergangenen Jahr geschafft hat, eine Stunde lang alle seine elektrischen Geräte einzuschalten. Der Grund: Der Gastronom nutzt einen Sondertarif, für den er zwei Voraussetzungen erfüllen muss:

– Jahresverbrauch von 30.000 kWh
– Abrufen der Spitzenlast von 30 Kilowatt an einem Tag in zwei verschiedenen Monaten (je eine Stunde lang)

Die erste Voraussetzung erfüllte der Stromkunde mühelos, denn der Jahresverbrauch für sein Restaurant betrug etwa 70.000 kWh Strom. Da jedoch nur einmal im Dezember die Spitzenlast aller Stromgeräte bei 30 Kilowatt lag, scheiterte er an der zweiten Voraussetzung. Das Kuriose: Der Stromkunde hätte nur ein weiteres Mal alle Stromgeräte für lediglich 15 Minuten einschalten müssen, damit er die zweite Hürde nimmt. Denn von dieser Messperiode aus wird der Stromverbrauchswert mit dem Faktor vier hochgerechnet.

Stromversorger ist im Recht

Eine Viertelstunde lang alle Stromgeräte auf Volllast hochfahren und so 1.800 Euro sparen? Das kommt nicht nur dem betroffenen Stromkunden wie ein schlechter Scherz vor. Doch der Stromversorger ist im Recht. Gegenüber der WAZ erklärte ein Unternehmenssprecher, die Spitzenlast-Regeln seien deutlich im Vertrag formuliert. Zudem verwies der Stromversorger darauf, dass Gewerbekunden wie der Hagener Restaurantbetreiber geringere Netzentgelte zahlen müssten, wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllen. Im Falle des Lokalbetreibers wurde nur eine der Voraussetzungen erfüllt, weshalb er zwangsläufig nachzahlen müsste.Überdies spare der Mann trotz der 1.800 Euro Nachzahlung immer noch 900 Euro im Vergleich zum normalen Gewerbekundentarif.

Spitzenlast-Regeln kontra Energiesparen

Wie ein Vertreter der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer erklärte, sei die Kombination von Mindestverbrauch und Mindestlast zwar rechtens, die starre Regelung würde aber in Einzelfällen seltsame Blüten treiben. Der Stromkunde behauptet übrigens, nichts von den Spitzenlast-Regeln gewusst zu haben. Zudem verweist er darauf, dass solche absurden Spitzenlast-Regeln gar keinen Sinn machen würden, weil doch allerorten Energiesparen propagiert werde. Wo er Recht hat…

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