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Einführung von Smart Metern: Der Irrsinn geht weiter

02.01.2014

(Foto) Veralteter StromzählerIntelligente Stromzähler sind eine gute Sache. Eigentlich. Dank ungenauer Vorgaben und zeitlichen Verzögerungen droht die Einführung der intelligenten Messsysteme in Deutschland jedoch in Chaos umzuschlagen. Die Leidtragenden sind die Verbraucher.

Einbaupflicht trotz fehlender Vorgaben

Ab dem 1. Januar 2015 ist ein Teil der deutschen Verbraucher verpflichtet, intelligente Messsysteme (Smart Meter) einzubauen. Diese Pflicht gilt für alle, die ein Haus bauen, in ihrer Wohnung größere Renovierungen vornehmen möchten oder einen Jahresverbrauch von mehr als 6.000 kWh Strom haben. Das Problem: Bislang ist überhaupt nicht klar, welche Funktionen ein Smart Meter erfüllen muss und wie die Kommunikation mit anderen Messsystemen laufen soll.

Flexiblere Stromnutzung

Intelligente Stromzähler können den Stromverbrauch in Privathaushalten minutiös messen und erhalten darüber hinaus ebenfalls im Minutentakt Informationen über die Menge des im Netz verfügbaren Stroms. Somit kann der Verbrauch von Millionen deutschen Haushalten flexibel an das Stromangebot angepasst werden, das durch die zunehmende Zahl von Solar- und Windanlagen immer stärker schwankt. Dadurch können Stromkunden zudem Geld sparen. Wenn beispielsweise Solar- und Windanlagen gerade viel Strom produzieren und dadurch ein Überangebot auf dem Markt herrscht, sinkt der Strompreis. In solchen stromreichen Stunden können Verbraucher dann beispielsweise ihre Waschmaschine oder den Geschirrspüler anstellen oder ihr Elektroauto laden.

Lange Problemliste

In der Theorie klingt das alles sehr gut, doch in der Praxis klemmt es gewaltig. Ein Verordnungspaket der Bundesregierung für die Smart Meter lässt schon lange auf sich warten. Somit sind die Details zu den intelligenten Stromzählern immer noch nicht definiert. Die Liste der Probleme ist lang:

1. die exakten Funktionen der Messgeräte sind nicht genau definiert
2. Details zur Zusammenarbeit der Zähler mit Messsystemen anderer Hersteller fehlen
3. das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bislang keine technische Richtlinie mit lückenlosen Mindestanforderungen für intelligente Messsysteme vorgelegt
4. die Geräte der sieben Hersteller, die das BSI derzeit prüft, konnten wegen Sicherheitsbedenken noch nicht zertifiziert werden

Trotz der vielen offenen Fragen dürfen die Smart Meter ab dem 1. Januar 2015 verkauft werden – ein Unding, finden nicht nur betroffene Verbraucher. Sebastian Schnurre vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) kritisiert, dass durch den anstehenden Austausch von hunderttausenden Stromzählern ein massiver Wildwuchs droht. Ausbaden müssen das Planungschaos mal wieder die Verbraucher. Einige von ihnen müssen sich nun nicht zertifizierte Smart Meter einbauen lassen, die möglicherweise Sicherheitslücken enthalten. Zudem gibt es derzeit in Deutschland nur wenige flexible Stromtarife, mit denen durch das Smart Metering Geld gespart werden kann. Wann dieses verbraucherunfreundliche Planungschaos endlich beendet wird, ist leider noch offen.

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